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© André Kleber E-Mail

  • Aktuelle Beteiligungen nach BauGB

    Bebauungsplan Nr. 37 „Wochenendhausgebiet Stiefelknecht“ in Werdau Vorentwurf der 2. Änderung Stand 09/2018

    Frühzeitige Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 1 BauGB und der Nachbargemeinden nach § 3 Abs. 2 BauGB

    Der Stadtrat der Stadt Werdau hat in seiner öffentlichen Sitzung am 20.09.2018 mit Beschluss SR-14-477 den Vorentwurf zur 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 37 „Wochenendhausgebiet Stiefelknecht“  mit Planzeichnung, Textteil und Begründung in der Fassung 09/2018 gebilligt und die öffentliche Auslegung für die Dauer eines Monats zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 1 BauGB beschlossen.

    Die Vorentwurfsunterlagen zur 2. Änderung des Bebauungsplanes mit Planzeichnung, Textteil und Begründung mit Umweltbericht, in der Fassung vom September 2018 haben gemäß § 3 Abs. 1 BauGB, im Zeitraum vom 19.11.2018 bis 19.12.2018 im Fachbereich Stadtentwicklung und Bau der Stadtverwaltung Werdau bereits öffentlich ausgelegen.

    Weiterhin hat der Stadtrat beschlossen, die frühzeitige Beteiligung der Nachbargemeinden nach § 2 Abs. 2 BauGB sowie der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 1 BauGB durchzuführen.

    Der Bebauungsplan Nr. 37 „Wochenendhausgebiet Stiefelknecht“ wurde am 31.05.2006 rechtsverbindlich. Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes umfasst 315 Grundstücke und weist eine Größe von ca. 40 ha auf. Das Plangebiet „Stiefelknecht“ der Gemarkung Werdau umfasst den Bereich der Werdauer Waldsiedlung.

    Mit Stadtratsbeschluss vom 25.11.2010 wurde der Vorentwurf zur 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 37 „Wochenendhausgebiet Stiefelknecht“ gebilligt. Die 1. Änderung beinhaltete, dass die Entsorgung der häuslichen Abwässer über vollbiologische Gruppenkläranlagen des Vereins Werdauer Waldsiedlung e.V. nach den Vorgaben der Unteren Wasserbehörde alternativ zu den bisherigen Festsetzungen zur Abwasserentsorgung über abflusslose Gruben erfolgen kann. Die frühzeitige Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung hat vom 11.03. bis 21.04.2011 stattgefunden. Es gab grundsätzlich keine Einwände oder Bedenken. Das Verfahren zur 1. Änderung des B-Planes wurde im November 2011 nicht bis zur Rechtskraft geführt, sondern in Abstimmung mit der Genehmigungsbehörde des Landkreises Zwickau und der Unteren Wasserbehörde vorerst „ruhend gestellt“.

    Inzwischen hat sich weiterer bauplanungsrechtlicher Änderungsbedarf für den B-Plan ergeben.

    Ziele und Zwecke der 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 37 „Wochenendhausgebiet Stiefelknecht“  sind:

    • die Änderung der Festsetzung zur Abwasserentsorgung alternativ über vollbiologische Gruppenkläranlagen (1. Änderung)
    • die Änderung der Grundflächenzahl (GRZ) von 0,15 auf 0,2
    • die Änderung der bauplanungsrechtlichen Festsetzung 1.2 Maß der baulichen Nutzung: Anwendung des § 19 Abs. 4 Satz 2 Baunutzungsverordnung (BauNVO)

    Die Unterrichtung und Beteiligung  der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 1 BauGB sowie die Nachbargemeinden nach § 2 Abs. 2 BauGB erfolgt in der Zeit vom 21.01.2019 bis 22.02.2019.

    Bis spätestens 22.02.2019 können von den berührten Behörden und Trägern öffentlicher Belange Stellungnahmen gemäß § 4 Abs. 1 BauGB zum  Vorentwurf der 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 37 „Wochenendhausgebiet Stiefelknecht“ in der Fassung 09/2018 und Äußerungen im Hinblick auf den erforderlichen Umfang und Detaillierungsgrad der Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB abgegeben werden.

    Der Vorentwurf der 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 37 „Wochenendhausgebiet Stiefelknecht“  sowie die Begründung mit Umweltbericht in der Fassung 09/2018 kann gemäß § 4a Abs. 4 BauGB im Internet auf der Homepage  der Stadt Werdau (http:/www.werdau.de/Die Stadt/Planen und Bauen/ Aktuelle öffentliche Beteiligungen nach BauGB) sowie über das zentrale Internetportal des Landes Sachsen (https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/sachsen/beteiligung/aktuelles-themen unter Archiv- Behörde Ort: Stadt Werdau) eingesehen werden.

     

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    Planzeichnung und Textliche Festsetzungen.pdf
    1.5 MB
    Begründung Vorentwurf 2. Änderung B-Plan 37_Sept. 2018.pdf
    0.2 MB
    Anlage 1 zur Begründung _ Vorentwurf B-Plan Nr. 37, 2. Ä..pdf
    1.2 MB
    Anlage 2 zur Begründung _ Vorentwurf B-Plan Nr. 37, 2. Ä..pdf
    1.9 MB

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  • Bauen

  • Bauleitplanungen und Satzungen

    Erhaltungs- und Gestaltungssatzung für die Stadtgutsiedlung Werdau

    Am 23.03.2000 hat der Stadtrat, die von der Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Verein Siedlergemeinschaft Stadtgutsiedlung Werdau e. V. erarbeitete Erhaltungs- sowie Gestaltungssatzung für die Stadtgutsiedlung Werdau beschlossen. Die Satzungen wurden  am 05.07.2000 im Amtsblatt der Stadt Werdau bekannt gemacht und sind damit am 06.07.2000 in Kraft getreten.

    Die Erhaltungssatzung soll der Erhaltung der städtebaulichen Eigenart des Gebietes auf Grund seiner städtebaulichen Gestalt entsprechend § 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Baugesetzbuch und der entstandenen zusammenhängenden Bereiche mit unverwechselbaren städtebaulichen und architektonischen Ausprägungen dienen.

    Daher unterliegen im Geltungsbereich der Satzung die Errichtung, der Rückbau, die Änderung, d. h. Erweiterungs-, Verkleinerungs- oder Umbaumaßnahmen, die das Äußere des Gebäudes mehr als wesentlich verändern oder soweit sie auf das Innere beschränkt bleiben zu einer Veränderung von Grundflächen- oder Geschossflächenzahl führen, sowie die Nutzungsänderung baulicher Anlagen der Genehmigung der Stadt Werdau.

    Die Gestaltungssatzung hingegen verfolgt das Ziel, den traditionellen Baubestand zu wahren und bestehende Ausgestaltungen wieder aufzudecken sowie Neubauten harmonisch in das Siedlungsbild zu integrieren.

    Daher hat die Stadt Werdau mit dieser Satzung eine örtliche Bauvorschrift über die äußere Gestaltung baulicher Anlagen, Garagen, sonstiger Nebenanlagen sowie Werbeanlagen und die Gestaltung von Einfriedungen, Vorgärten und unbebauten Flächen bebauter Grundstücke im Sinne der Sächsischen Bauordnung geschaffen.

    Diese Satzung gilt für die Errichtung, Änderung, Instandsetzung sowie den Abbruch genehmigungspflichtiger, anzeigepflichtiger und genehmigungsfreier v. g. Anlagen und Einrichtungen.

    Möchten sich Bürger in Bezug auf den Geltungsbereich und die Festsetzungen der Satzungen näher informieren, erhalten sie dahingehend bei der Siedlergemeinschaft oder der Stadtverwaltung Werdau, Fachbereich Stadtentwicklung und Bau Auskunft.

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    Erhaltungssatzung.pdf
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    Gestaltungssatzung.pdf
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  • EFRE - Integrierte Brachflächenentwicklung

    EFRE - Integrierte Brachflächenentwicklung

    Stadt Werdau informiert zum Bauvorhaben Richardstraße 1-3

    Bauvorhaben: Abbruch und Revitalisierung Industriebrache ehem. Tuchfabrik und anschließende Gestaltung des Geländes zur naturnahen öffentlichen Grün- und Erholungsfläche, Richardstraße 1-3, Werdau

    Teilobjekt 1: Abbruch der baulichen Anlagen, Entsiegelung der Flächen, Beräumung und Entsorgung

    Teilobjekt 2: Gestaltung einer Teilfläche zur Grün- und Erholungsfläche  

    Integrierte Brachflächenentwicklung (EFRE 2014-2020)

    Die Stadt Werdau realisiert auf der Grundlage der vorhandenen Ausführungsplanung den Abbruch und die Revitalisierung der Industriebrache auf dem Gelände der ehem. Tuchfabrik, Richardstraße 1-3, Werdau. Es ist geplant die Maßnahme ab Juni 2020 bis Dezember 2020 auszuführen.

    Die Realisierung erfolgt in 3 Abschnitten.

    Im 1. Bauabschnitt erfolgt der geordnete Rückbau der vorhandenen Bausubstanz einschließlich aller vorhandenen Gruben, Schächte, Leitungen usw.

    der gesamten Industriebrache. Im Vorfeld diese Maßnahme wurde das gesamte Gelände Freigeräumt und der vorhandenen Baum- und Strauchbewuchs beseitigt.

    Im 2. Bauabschnitt, nach Abschluss dieser Abbrucharbeiten wird die Ufermauer entlang der Pleiße zurückgebaut. Da im Zuge der Nachnutzung die Freifläche als naturnahe Erholungs- und Erlebnisfläche dienen soll, müssen nach dem Abbruch große Mengen an Erdmassen ausgebaut und entsorgt werden. Durch diese Geländeregulierung kann die Pleiße diese Fläche im Falle eines Hochwassers teilweise als Überflutungsbereich nutzen. Dazu wird das freigewordene Gelände modelliert. Das Gewässer ist zugänglich und soll als „Stadtstrand“ oder „Erlebnisraum Gewässer“ naturnah und erlebbar gestaltet werden.

    Unter Beachtung der Kriterien für den Hochwasserschutz soll im 3. Bauabschnitt die naturnahe Gestaltung durch Ansaat von verschiedenen Blühmischungen sowie Bepflanzung der entstehenden Ebenen mit Gehölzen erfolgen. Zur Nutzbarmachung werden von dem bestehenden Fußweg in der Richardstraße Wegestrukturen auf die Fläche geführt.

    Außerdem wird im Rahmen der Nachnutzung die Richardstraße halbseitig wieder instandgesetzt. Dazu gehört die Wiederherstellung eines 2m breiten Gehweges sowie das Anlegen von 15 Längsstellflächen. 

    Die Kosten für das gesamte Vorhaben betragen gemäß der vorliegenden Förderbescheide 1.540.077,15 EUR. Davon erhält die Stadt Werdau 1.232.061,72 EUR aus dem Förderprogramm der Integrierte Brachflächenentwicklung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung - EFRE 2014-2020.

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  • Flächennutzungsplan

    Flächennutzungsplan

    Öffentliche Bekanntmachung
    Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß §3 Abs. 1 BauGB zum Flächennutzungsplan der Stadt Werdau

    Stand Vorentwurf 12/2018

    Der Stadtrat der Stadt Werdau hat in öffentlicher Sitzung am 13.12.2018 den Vorentwurf des Flächennutzungsplans in der Fassung 12/2018 einschließlich Begründung und Umweltbericht, gültig für das Stadtgebiet Werdau mit den Ortsteilen Langenhessen, Leubnitz, Königswalde und Steinpleis, gebilligt und zur öffentlichen Auslegung bestimmt.

    Der Vorentwurf der Gesamtfortschreibung des Flächennutzungsplans, Stand 12/2018 mit Begründung und Umweltbericht, liegt in der Zeit

    vom 25.02.2019 bis zum 29.03.2019

    in der Stadtverwaltung Werdau, Fachbereich 2 Stadtentwicklung und Bau, Fachgruppe Städteplanung/ Bauverwaltung, Gebäude Markt 10, Zimmer 3.08 (2. Obergeschoss) in 08412 Werdau während der nachfolgend genannten Dienstzeiten zu jedermanns Einsicht öffentlich aus:

    Montag 9:00 – 11:30 Uhr
    Dienstag  9:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 17:30 Uhr
    Donnerstag  9:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 15:30 Uhr
    Freitag  9:00 – 11:30 Uhr

    Während dieser Auslegungsfrist wird der Öffentlichkeit Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben. Stellungnahmen zum Vorentwurf können schriftlich oder während der Auslegungszeiten mündlich zur Niederschrift in der Stadtverwaltung Werdau vorgebracht werden.

    Stellungnahmen, die nicht rechtzeitig abgegeben worden sind, können bei der Beschlussfassung über den Flächennutzungsplan unberücksichtigt bleiben, sofern die Stadt deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Flächennutzungsplans nicht von Bedeutung ist. Eine Vereinigung im Sinne des §4 Abs.3 Satz 1 Nr.2 UmwRG ist in einem Rechtsbehelfsverfahren nach §7 Abs.2 UmwRG gemäß §7  Abs. 3 Satz 1 UmwRG mit allen Einwendungen ausgeschlossen, die sie im Rahmen der Auslegungsfrist nicht oder nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können.

    Ein Antrag nach § 47 Verwaltungsgerichtsordnung ist unzulässig, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

    Zeitgleich werden die Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß §4 Abs. 1 BauGB i.V.m. §4a Abs. 2 BauGB sowie die Nachbargemeinden nach §2 Abs. 2 BauGB beteiligt.

    Die vollständigen Planunterlagen sind während der Auslegungsfrist auf der Internetseite der Stadt Werdau unter https://www.werdau.de/die stadt/planen und bauen/Flächennutzungsplan und über das Beteiligungsportal des Landes Sachsen unter https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/bplan/startseite  in das Internet eingestellt.

    Werdau, den 30.01.2019

    Stefan Czarnecki
    Oberbürgermeister

     

    Abbildung: Umgriff des Geltungsbereiches des Flächennutzungsplans der Stadt Werdau
    Quelle: Geoportal Sachsen

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    Flächennutzungsplan der Stadt Werdau - Umgriff des Geltungsbereiches.pdf
    0.5 MB
    Flächennutzungsplan der Stadt Werdau - Vorentwurf.pdf
    13 MB
    Flächennutzungsplan der Stadt Werdau - Begründung Vorentwurf.pdf
    5.3 MB
    Flächennutzungsplan der Stadt Werdau - Umweltbericht Vorentwurf.pdf
    0.2 MB
    Anlage 1 - Denkmalliste Stadt Werdau.pdf
    0.5 MB
    Anlage 2 - Archäologische Denkmale Werdau.pdf
    3.4 MB
    Anlage 3 - Altlastenverdachtsflächen FNP Werdau.pdf
    0.2 MB
    Anlage 4 - Beiplan Radwegekonzeption Werdau.pdf
    2.3 MB
    Anlage 5 - Kleingartenentwicklungskonzept Werdau - Textteil.pdf
    Alle Anlagen zum Kleingartenentwicklungskonzept finden Sie unter www.werdau.de/de/insek-2030.html.
    1.8 MB
    Anlage 6 - Biotope Werdau.pdf
    0.2 MB
    Anlage 7 - Wohnbauflächenbedarfsanalyse Prognose und Planung Stadt Werdau.pdf
    1.4 MB

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  • Stadtentwicklung und Stadtumbau - SEKO „Werdau – Östliches Stadtzentrum“

    Städtebauliches Entwicklungskonzept (SEKO) „Werdau – Östliches Stadtzentrum“

    Der Stadtrat hat mit Beschluss Nr. SR-14-507 in seiner Sitzung am 28.02.2019 die 2. Fortschreibung des Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (SEKO) für das Stadtumbaugebiet „Werdau-Östliches Stadtzentrum“ in der Fassung vom Januar 2019 beschlossen.

     

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    Text_ Östliches Stadtzentrum_Ausfertigung.pdf
    0.2 MB
    Anlage (Öffentlichkeitsbeteiligung INSEK Werdau 2030).pdf
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    Zusammenstellung der Maßnahmen und Kosten.pdf
    85 KB
    1-1 Übersichtslageplan.pdf
    0.8 MB
    1-2 Gebietsumgriff _Blatt 1.pdf
    0.3 MB
    1-2 Gebietsumgriff Teil 2.pdf
    0.3 MB
    1-3 Eigentumsverhältnisse _ Blatt 1.pdf
    0.4 MB
    1-3 Eigentumsverhältnisse_ Blatt 2.pdf
    0.3 MB
    2-2 Maßnahmen Rückbau Aufwertung_ Blatt 1.pdf
    0.8 MB
    2-2 Maßnahmen Rückbau Aufwertung _ Blatt 2.pdf
    0.4 MB
    2-3 Zielplanung.pdf
    0.9 MB

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  • Stadtentwicklung und Stadtumbau - SEKO „Werdau – Südliche Innenstadt 2012“

    Städtebauliches Entwicklungskonzept (SEKO) „Werdau –Südliche Innenstadt 2012“

    Der Stadtrat hat mit Beschluss Nr. SR-14-509 in seiner Sitzung am 28.02.2019 die 4. Fortschreibung des Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (SEKO) für das Stadtumbaugebiet „Werdau-Südliche Innenstadt 2012“ in der Fassung vom Januar 2019 beschlossen.

     

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    SEKO Südliche Innenstadt 2012 - Textteil - 4. Fortschreibung 01-2019.pdf
    0.2 MB
    Anlage (Öffentlichkeitsbeteiligung INSEK Werdau 2030).pdf
    20 KB
    Zusamenstellung der Maßnahmen und Kosten 1-Aufwertung.pdf
    78 KB
    Zusammenstellung der Maßnahmen und Kosten 2- Rückbau WG.pdf
    38 KB
    1.1 Übersichtsplan.pdf
    1 MB
    1.2 Eigentumsverhältnisse.pdf
    1.2 MB
    2.1 vorläufiger Maßnahmenplan 2018-2028.pdf
    1.1 MB
    2.2 Planung Zielkonzept 2028.pdf
    1.6 MB

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  • Straßenrecht

    Öffentlicher Hinweis zur Änderung des Straßengesetzes des Freistaates Sachsen (SächsStrG)

    Der Sächsische Gesetzgeber hat mit Wirkung vom 01.01.2020 das Sächsische Straßengesetz geändert. Hieraus ergeben sich bis zum Ablauf des 31.12.2022 für die Kommunen hinsichtlich der eventuellen Erstanlegung und Aktualisierung der Straßen- und Bestandsverzeichnisse dringende Aufgabenstellungen.

    Die Stadt Werdau ist vom Gesetzgeber dazu verpflichtet, auf die Neufassung des § 54 Abs. 3 Satz 1 und 2 SächsStrG öffentlich hinzuweisen.

    Da gemäß § 54 Abs. 3 Satz 1 SächsStrG (neu) alle Straßen, Wege und Plätze im Sinne von § 53 Abs. 1 Satz 1 SächsStrG, die nicht bis zum Ablauf des 31.12.2022 in ein Bestandsverzeichnis aufgenommen wurden, ihren Status als öffentliche Straße verlieren, ist die Überprüfung der Straßen- und Bestandsverzeichnisse unerlässlich.

    Zusätzlich wurde gemäß § 54 Abs. 3 Satz 2 SächsStrG (neu) geregelt, dass die Eintragung als Straße, Weg oder Platz im Sinne von § 53 Abs. 1 Satz 1 SächsStrG beantragt werden kann, wenn ein berechtigtes Interesse hierzu vorliegt.

    Der Antrag ist schriftlich bei der Stadtverwaltung Werdau, FB 2 Stadtentwicklung und Bau, Markt 10-18, 08412 Werdau bis zum Ablauf des 31. Dezember 2020 einzureichen.

    § 54 Sächsisches Straßengesetz (Nähere Informationen unter  REVOSax)

    § 54
    Bestandsverzeichnisse
    (Übergangsvorschrift zu § 4) 

    (1) Bestandsverzeichnisse sind nach ihrer erstmaligen Anlegung sechs Monate in den Gemeinden zur öffentlichen Einsicht auszulegen. Die Straßenbaubehörden haben den Lauf dieser Frist vorher öffentlich bekanntzugeben. Soweit die Beteiligten bekannt sind, sind sie gegen Zustellungsnachweis zu unterrichten. Die Verwaltungsgerichte entscheiden auch über die bürgerlich-rechtlichen Fragen unter Ausschluss des Rechtsweges vor den ordentlichen Gerichten.

    (2) Wird eine Eintragung nach Absatz 1 im Bestandsverzeichnis unanfechtbar, gilt eine nach § 6 Absatz 3 erforderliche Zustimmung als erteilt und die Widmung als verfügt.

    (3) Sind Straßen, Wege und Plätze im Sinne von § 53 Absatz 1 Satz 1 nicht bis zum Ablauf des 31. Dezember 2022 in ein Bestandsverzeichnis aufgenommen, verlieren sie den Status als öffentliche Straße. Wer ein berechtigtes Interesse an der Eintragung als Straße, Weg oder Platz im Sinne von § 53 Absatz 1 Satz 1 hat, hat dies der Gemeinde schriftlich bis zum Ablauf des 31. Dezember 2020 mitzuteilen. Die Gemeinden haben auf die Sätze 1 und 2 bis zum 30. Juni 2020 öffentlich hinzuweisen. Die Gemeinde soll in den Fällen des Satzes 2 innerhalb eines Jahres eine schriftliche Entscheidung über die Eintragung treffen. Nach Ablauf der Frist nach Satz 1 oder nach Abschluss des Verfahrens nach Satz 4 ist die Eintragung in das Bestandsverzeichnis nur nach erfolgter Widmung gemäß § 6 zulässig.

    (4) Mit Ablauf der Frist nach Absatz 3 Satz 1 wird für alle zu diesem Zeitpunkt in ein Bestandsverzeichnis eingetragenen Straßen, Wege und Plätze vermutet, dass sie nach § 53 Absatz 1 Satz 1 öffentliche Straßen im Sinne dieses Gesetzes geworden sind, soweit die jeweiligen Bestandsverzeichnisse den Straßenverlauf unter Angabe von Straßenklasse, Anfangs- und Endpunkten sowie den Baulastträger erkennen lassen. Satz 1 gilt nicht, sofern über Verwaltungsverfahren nach Absatz 3 Satz 2 und 4 sowie über Rechtsbehelfe noch nicht rechtskräftig entschieden wurde. Soweit die Voraussetzungen nach Satz 1 nicht erfüllt sind, sollen formelle oder materielle Fehler der Bestandsverzeichnisse in einem ergänzenden Verwaltungsverfahren nach diesem Gesetz oder aufgrund dieses Gesetzes unter Beteiligung der Betroffenen nachträglich geheilt werden.

     

     

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  • Strukturförderung: EFRE 2014-2020

    Strukturförderung: EFRE 2014-2020

    Bauvorhaben: Sanierung ehem. Gaswerksgelände, Mühlenstraße 9, Werdau

    • Durchführung der Altlastensanierung für die Sanierungszone 2 - Los 001/20 Altlastensanierung
    • (Förderrichtlinie Inwertsetzung von belasteten Flächen vom 5. März 2015 (RL IWB/2015 – Gewährung einer Zuwendung aus dem Europäischen Fonds für die regionale Entwicklung– Strukturförderung: EFRE 2014-2020)

    Die Stadt Werdau wird auf der Grundlage des vorhandenen Sanierungsplans die geplante Altlastensanierung in der Sanierungszone 2 auf dem ehem. Gaswerksgelände ab der 30. Kalenderwoche 2020. Es ist geplant, das gesamte Vorhaben bis Ende 2020 auszuführen. Dies umfasst die Beseitigung der Bodenverunreinigung deren Quelle unterhalb des ehem. Maschinenhauses, der Gasreinigung und der Benzolanlage lokalisiert wurde. Hierzu müssen die noch vorhandenen Keller der Gasreinigung und des Ofenhauses abgebrochen werden.

    Im Anschluss daran erfolgt die Beseitigung der Bodenverunreinigung durch Anlegen einer allseitig geböschten Baugrube. Die Baugrube nimmt incl. Böschung und Zufahrtsrampe ca. 1750 m² des Gaswerksgeländes ein. Die Zufahrt zum Baugelände erfolgt über die Nordstraße. Da auf dem vorhandenen Gelände nur eine kleine Fläche für die Bereitstellung von Erdaushub oder Bauschutt zur Verfügung steht, muss der Aushub größtenteils direkt auf LKW verladen und zu einem genehmigten Abfallzwischenlager transportiert werden. Von dort wird dieser entsprechend den festgestellten Belastungen einer ordnungsgemäßen Verwertung oder Beseitigung zugeführt.

    Es ist damit zu rechnen, dass in der gesättigten Bodenzone ein Abbau von organischen Schadstoffen unter Bildung von Methan stattfindet, welcher zu Geruchsbelästigungen der umliegenden Bebauung führen kann. Während der Baumaßnahme werden Anlagen für die Wasserhaltung und für die Grundwasseraufbereitung hergestellt und unterhalten.

    Die infolge des Bodenaushubs entstandene Baugrube wird nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wieder bis zum umgebenden Geländeniveau mit angelieferten Erdstoffen verfüllt und mit einer abschließenden Schottertragschicht versehen. Mit der Umsetzung der Baumaßnahme wird die Quelle für die Grundwasserverunreinigung fast vollständig beseitigt. Nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen ist die geplante Nachnutzung des Geländes für das neue Feuerwehrgerätehaus ohne Einschränkung möglich.

    Die Kosten für das gesamte Vorhaben betragen gemäß vorliegendem Förderbescheid 1.536.181,88 EUR. Davon erhält die Stadt Werdau 1.228.945,50 EUR aus dem Förderprogramm der Inwertsetzung von Belasteten Flächen gemäß Förderrichtlinie vom 05.03.2015 (RL IWB/2015) aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung – Strukturförderung: EFRE 2014-2020.

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Kontakt

Stadtverwaltung Werdau
Stadtinformation
Markt 10-18
08412 Werdau

 

Öffnungszeiten:

Montag09:00 - 11:30 Uhr 
Dienstag09:00 - 12:00 Uhr13:00 - 17:30 Uhr
Mittwochgeschlossen 
Donnerstag09:00 - 12:00 Uhr13:00 - 15:30 Uhr
Freitag09:00 - 11:30 Uhr 

 

Fachdienst Einwohner- und Meldewesen:

Zusätzlich ist in der Regel an jedem ersten Samstag des Monats 09:00 - 11:30 Uhr geöffnet. Die genauen Termine finden Sie auch im Terminkalender.