Planen und Bauen Kopf

Planen und Bauen

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  • Aktuelle Beteiligungen nach BauGB

    Aktuelle Beteiligungen nach BauGB

    Öffentliche Bekanntmachung

    Förmliche Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß §3 Abs. 2 BauGB 
    zum Entwurf des Bebauungsplan Nr. 42 „Abrundung Straße der Freundschaft“ in Werdau OT Leubnitz in der Fassung vom Mai 2021

    Der Stadtrat hat in öffentlicher Sitzung am 27.05.2021 den Entwurf des Bebauungsplan Nr. 42 „Abrundung Straße der Freundschaft“ in Werdau OT Leubnitz in der Fassung vom Mai 2021 einschließlich Begründung und Umweltbericht gebilligt und die öffentliche Auslegung nach §3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) beschlossen.

    Der Entwurf des Bebauungsplanes und die Begründung einschließlich Umweltbericht, in der Fassung vom Mai 2021 liegen in der Zeit

    vom 21.06.2021 bis zum 23.07.2021

    in der Stadtverwaltung Werdau, Fachbereich 2 Stadtentwicklung und Bau, Fachgruppe Städteplanung/ Bauverwaltung, Gebäude Markt 10, Zimmer 3.08 (2. Obergeschoss) in 08412 Werdau während der nachfolgend genannten Dienstzeiten zu jedermanns Einsicht öffentlich aus:

    Montag                       09:00 - 11:30 Uhr

    Dienstag                     09:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 17:30 Uhr

    Mittwoch                     09:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 15:30 Uhr

    Donnerstag                 09:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 15:30 Uhr

    Freitag                        09:00 - 11:30 Uhr.

    Neben dem Entwurf des Bauungsplanes Nr. 42 „Abrundung Straße der Freundschaft“ und der Begründung einschließlich Umweltbericht werden nach § 3 Abs. 2 BauGB die folgenden, wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen aus der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und Behörden ebenfalls öffentlich ausgelegt:

    1. Auswirkungen auf Schutzgut Boden

    • Stellungnahme des Landratsamtes Landkreis Zwickau vom 21.04.2021 Untere Abfall-, Altlasten- und Bodenschutzbehörde, Untere Landwirtschaftsbehörde, Untere Naturschutzbehörde

    Sparsamer Umgang mit Grund und Boden, Überplanung von Freiflächen soll generell vermieden werden, Vorrang Maßnahmen der Innenentwicklung, Verlust wertvoller landwirtschaftlicher Flächen, Reduzierung der Flächenneuinanspruchnahme durch Umwandlung landwirtschaftlicher und naturbelassener Flächen für Siedlung (Nachhaltigkeitsstrategie des Freistaates Sachsen), Hinweise auf Widerspruch zwischen geplanten geringen Versieglungsgrad und Maß der baulichen Nutzung, Außenbereichsfläche, dauerhafter Verlust von landwirtschaftlicher Fläche, Hinweise zur Anpflanzung von heimischen Gehölzen, Erhalt der landschaftsprägenden Baumreihe an westlichen Grundstücksgrenze

    • Stellungnahme der Landesdirektion Sachsen vom 22.04.2021

    Aufgrund der geringen Größe und den bereits vorhandenen Siedlungsansätzen bestehen keine raumordnerischen Bedenken, aber die Erweiterung des Gebietes Leubnitz- Forst sollte mit der vorliegenden Planung abgeschlossen werden

    • Stellungnahme des Planungsverbandes Region Chemnitz vom 15.03.2021

    Standort im Entwurf Regionalplan im Vorranggebiet Landwirtschaft, um das Vorhaben mit den Belangen der Regionalplanung in Einklang zur bringen ist eine nachvollziehbare Begründung für die geplante Wohnbaufläche im Zusammenhang mit der Überarbeitung des aktuellen Flächennutzungsplanentwurfes erforderlich,   

    • Stellungnahme des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie vom 22.04.2021

    Keine Bedenken, nur allgemeine Hinweise zu den Anforderungen zum Radonschutz und zu Geologie und Baugrund, Empfehlung Baugrunduntersuchungen vor Baumaßnahmen

    • Regionalbauernverband Westsachsen e.V. vom 23.04.2021

    Keine Einwände, nur Hinweise: für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen darf keine landwirtschaftliche Fläche in Anspruch genommen werden, geplante Anpflanzung der Hecke am Siedlungsrand darf die Bewirtschaftung der Landwirtschaftsflächen nicht beeinträchtigen  

    Beachtung in der Entwurfsfassung des Bebauungsplanes und Umweltbericht

    Änderung/ Verringerung Maß der baulichen Nutzung – Grundflächenzahl GRZ auf 0,3 und Geschossflächenzahl GFZ auf 0,6, Überarbeitung der Begründung des Wohnbauflächenbedarfes für diese geringfügige Abrundungsfläche von ca. 0,4 ha einschließlich der Prüfung aller aktivierbaren Flächen und Innenentwicklungspotentiale in einem vorgezogenen Arbeitsschritt zur weiteren Überarbeitung des Flächennutzungsplanes, In Begründung wurde aufgenommen, dass die Erweiterung des Siedlungsgebietes mit der Abrundung an der Straße der Freundschaft abgeschlossen wird, Anpassung der Pflanzliste, Erhalt der Baumreihe ist im B-Plan festgesetzt, Festsetzung Pflanzgebote, Hinweise zu Radonschutz wurden in den Festsetzungen aufgenommen, Festsetzung zur Durchführung von orts- und vorhabenkonkreten Baugrunduntersuchungen für die Bauwillige vor Baumaßnahme,   

    2. Auswirkungen auf Schutzgut Wasser

    • Stellungnahme des Landratsamtes Landkreis Zwickau vom 21.04.2021 Untere Wasserbehörde

    Versickerung Niederschlagswasser konnte nicht abschließend beurteilt werden, da kein Versickerungsgutachten vorlag, Hinweis: Für Versickerung von Niederschlagswasser über Versickerungsanlagen in den Untergrund ist eine wasserrechtliche Erlaubnis durch die Untere Wasserbehörde erforderlich

    Beachtung in der Entwurfsfassung des Bebauungsplanes und Umweltbericht

    Baugrundgutachten mit Sickertest wurde durchgeführt, Ergebnisse wurden in B-Plan und Begründung aufgenommen, Festsetzung zur Durchführung von orts- und vorhabenkonkreten Baugrunduntersuchungen mit Versickerungstest für die Bauwillige vor Baumaßnahme bzw. für wasserrechtliches Genehmigungsverfahren

    3. Auswirkungen auf Schutzgut Pflanzen, Tiere, biologische Vielfalt, Schutzgebiete

    • Stellungnahme Grüne Liga Sachsen e.V. vom 26.04.2021

    Erhalt und Pflege des vorhandenen Straßenbegleitgrün und Erweiterung, Abrundung der Grundstücke feldseitig mit einer Hecke heimischer Arten

    Beachtung in der Entwurfsplanung des Bebauungsplanes und Umweltbericht

    Erhalt und Anpflanzung von Bäumen an der Straße der Freundschaft sind festgesetzt, Gebot für Anpflanzung von Sträuchern an feldseitiger Grundstücksgrenze ist aufgenommen, Pflanzliste wurde auf heimische Arten begrenzt,

    Während der Auslegungsfrist wird der Öffentlichkeit Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben. Stellungnahmen zum Vorentwurf können schriftlich oder während der Auslegungszeiten mündlich zur Niederschrift in der Stadtverwaltung Werdau vorgebracht werden.

    Damit der Infektionsschutz gewährleistet werden kann, bitten wir vor einem persönlichen Kontakt um eine vorherige Terminvereinbarung per Telefon oder E-Mail. Kontaktmöglichkeiten sind:

    Stadtverwaltung Werdau:                  Tel.: 03761 594204    E-Mail: 2.00schleicher@werdau.de

    Gleichzeitig werden gemäß § 4a Abs. 4 BauGB die vollständigen Planunterlagen während der Auslegungsfrist über die Internetseite der Stadt Werdau unter https://www.werdau.de/de/wohnen.html unter -  Aktuelle Beteiligungen nach BauGB -                  und über das zentrale Landesportal des Freistaates Sachsen zur Bauleitplanung unter https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/bplan/startseite zugänglich gemacht.

    Stellungnahmen, die nicht rechtzeitig abgegeben worden sind, können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplans nicht von Bedeutung ist.

    Die Nachbargemeinden sowie die planberührten Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange werden nach §2 Abs. 2 BauGB und §4 Abs. 2BauGB i.V.m. §4a Abs. 2 BauGB gleichzeitig beteiligt.

    Hinweis bezüglich der Lageentwicklung während der COVID-19-Pandemie

    In Abhängigkeit von der Lageentwicklung bezüglich des Infektionsgeschehens soll das Planungssicherstellungsgesetz (PlanSiG) - Gesetz zur Sicherstellung ordnungsgemäßer Planungs- und Genehmigungsverfahren während der COVID-19-Pandemie vom 20.05.2020 (BGBl. I S. 1041) zur Anwendung kommen.

    Sollten aufgrund der Lageentwicklung die Unterlagen an den genannten Auslegungsorten nicht einsehbar sein, wird gemäß § 3 PlanSiG auf die oben genannten Internetadressen der Kommunen sowie das Zentrale Landesportal Bauleitplanung des Freistaates Sachsen hingewiesen, wo die Unterlagen während des Auslegungszeitraumes jederzeit einsehbar sind.

    Sollte aufgrund der Lageentwicklung die Entgegennahme von Stellungnahmen zur Niederschrift nicht möglich sein, wird gemäß § 4 PlanSiG darauf hingewiesen, dass Stellungnahmen auch in elektronischer Form an oben genannte E-Mail-Adressen abgegeben werden können.

    Werdau, den 28.05.2021

    Sören Kristensen

    Oberbürgermeister

     

     

     

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    1. Planzeichnung.pdf
    0.2 MB
    2. Teil B Textliche Festsetzungen.pdf
    0.2 MB
    3. Begründung.pdf
    0.3 MB
    4. Anlage 1- Auszug FNP_ Wohnbauflächennachfrage bis 2035.pdf
    0.7 MB
    5. Anlage 2 - Brachflächenpotenzial.pdf
    0.3 MB
    6. Anlage 3- Zusammenfassung Baugrundgutachten,Sickertest.pdf
    2.9 MB
    7. Umweltbericht .pdf
    0.8 MB
    8. Liste wesentlicher, bereits vorliegender, umweltbezogener Stellungnahmen.pdf
    88 KB
    9. Umweltbezogene Stellungnahme _LDS.pdf
    0.3 MB
    10. Umweltbezogene Stellungnahme_ Landkreis Zwickau.pdf
    2.5 MB
    11. Umweltbezogene Stellungnahme_PV Region Chemnitz.pdf
    0.6 MB
    12. Umwelltbezogene Stellungnahme_LfULG.pdf
    1.1 MB
    13. Umweltbezogene Stellungnahme_Regionalbauernverband.pdf
    0.3 MB
    14. Umweltbezogene Stellungnahme_Grüne Liga.pdf
    82 KB

  • Bauen

    Bauen

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  • Bauleitplanungen und Satzungen

    Erhaltungs- und Gestaltungssatzung für die Stadtgutsiedlung Werdau

    Am 23.03.2000 hat der Stadtrat, die von der Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Verein Siedlergemeinschaft Stadtgutsiedlung Werdau e. V. erarbeitete Erhaltungs- sowie Gestaltungssatzung für die Stadtgutsiedlung Werdau beschlossen. Die Satzungen wurden  am 05.07.2000 im Amtsblatt der Stadt Werdau bekannt gemacht und sind damit am 06.07.2000 in Kraft getreten.

    Die Erhaltungssatzung soll der Erhaltung der städtebaulichen Eigenart des Gebietes auf Grund seiner städtebaulichen Gestalt entsprechend § 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Baugesetzbuch und der entstandenen zusammenhängenden Bereiche mit unverwechselbaren städtebaulichen und architektonischen Ausprägungen dienen.

    Daher unterliegen im Geltungsbereich der Satzung die Errichtung, der Rückbau, die Änderung, d. h. Erweiterungs-, Verkleinerungs- oder Umbaumaßnahmen, die das Äußere des Gebäudes mehr als wesentlich verändern oder soweit sie auf das Innere beschränkt bleiben zu einer Veränderung von Grundflächen- oder Geschossflächenzahl führen, sowie die Nutzungsänderung baulicher Anlagen der Genehmigung der Stadt Werdau.

    Die Gestaltungssatzung hingegen verfolgt das Ziel, den traditionellen Baubestand zu wahren und bestehende Ausgestaltungen wieder aufzudecken sowie Neubauten harmonisch in das Siedlungsbild zu integrieren.

    Daher hat die Stadt Werdau mit dieser Satzung eine örtliche Bauvorschrift über die äußere Gestaltung baulicher Anlagen, Garagen, sonstiger Nebenanlagen sowie Werbeanlagen und die Gestaltung von Einfriedungen, Vorgärten und unbebauten Flächen bebauter Grundstücke im Sinne der Sächsischen Bauordnung geschaffen.

    Diese Satzung gilt für die Errichtung, Änderung, Instandsetzung sowie den Abbruch genehmigungspflichtiger, anzeigepflichtiger und genehmigungsfreier v. g. Anlagen und Einrichtungen.

    Möchten sich Bürger in Bezug auf den Geltungsbereich und die Festsetzungen der Satzungen näher informieren, erhalten sie dahingehend bei der Siedlergemeinschaft oder der Stadtverwaltung Werdau, Fachbereich Stadtentwicklung und Bau Auskunft.

    Symbol Beschreibung Größe
    Erhaltungssatzung.pdf
    1.3 MB
    Gestaltungssatzung.pdf
    11 MB

  • EFRE - Integrierte Brachflächenentwicklung

    Bauvorhaben:          

    Abbruch und Revitalisierung Industriebrache ehem. Tuchfabrik und anschließende Gestaltung des Geländes zur naturnahen öffentlichen Grün- und Erholungsfläche, Richardstraße 1-3, Werdau
    Teilobjekt 1: Abbruch der baulichen Anlagen, Entsiegelung der Flächen, Beräumung und Entsorgung
    Teilobjekt 2: Gestaltung einer Teilfläche zur Grün- und Erholungsfläche 

    Integrierte Brachflächenentwicklung (EFRE 2014-2020)

              

    Die Stadt Werdau hat auf der Grundlage der vorhandenen Ausführungsplanung den Abbruch und die Revitalisierung der Industriebrache auf dem Gelände der ehem. Tuchfabrik, Richardstraße 1-3, Werdau realisiert. Die Maßnahme wurde im Dezember 2021 abgeschlossen.

    Die Realisierung erfolgte in 3 Abschnitten.
    Im 1. Bauabschnitt wurde der geordnete Rückbau der vorhandenen Bausubstanz einschließlich aller vorhandenen Gruben, Schächte, Leitungen usw. ausgeführt. Im Vorfeld diese Maßnahme erfolgte das Freiräumen des gesamten Geländes einschließlich der Beseitigung des vorhandenen Baum- und Strauchbewuchses.

    Im 2. Bauabschnitt, nach Abschluss dieser Abbrucharbeiten wurde die Ufermauer entlang der Pleiße zurückgebaut. Da im Zuge der Nachnutzung die Freifläche als naturnahe Erholungs- und Erlebnisfläche dienen soll, mussten nach dem Abbruch große Mengen an Erdmassen ausgebaut und entsorgt werden. Durch diese Geländeregulierung kann die Pleiße diese Fläche im Falle eines Hochwassers teilweise als Überflutungsbereich nutzen. Dazu wurde das freigewordene Gelände entsprechend den Vorgaben und Berechnungen modelliert. Ziel war es, das Gewässer zugänglich und als „Stadtstrand“ oder „Erlebnisraum Gewässer“ naturnah und erlebbar zu gestalten.

    Unter Beachtung der Kriterien für den Hochwasserschutz erfolgte im 3. Bauabschnitt die naturnahe Gestaltung durch Ansaat von verschiedenen Blühmischungen sowie Bepflanzung der entstandenen Ebenen mit Gehölzen. Zur Nutzbarmachung wurden von dem bestehenden Fußweg in der Richardstraße Wegestrukturen auf die Fläche geführt. Die entlang den Wegen angeordneten Sitzgelegenheiten laden die Bürger der Stadt zum Verweilen ein.

    Im Rahmen der Nachnutzung ist die Richardstraße halbseitig instandgesetzt wurden. Dazu gehört die Wiederherstellung eines 2m breiten Gehweges sowie das Anlegen von 15 Längsstellflächen. 
    Ein Teil der geförderten Ersatzpflanzungen (Obstgehölzen) konnte aus Platzgründen nicht auf der renaturierten Fläche angeordnet werden. Die Obstgehölze wurden auf einer externen Ausgleichfläche im Ortsteil Langenhessen gepflanzt.
    Die förderfähigen Gesamtkosten für das Vorhaben betragen gemäß der vorliegenden Schlussabrechnung 1.574.229,01 EUR. Davon erhält die Stadt Werdau 80% Fördermittel aus dem Förderprogramm der Integrierte Brachflächenentwicklung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung - EFRE 2014-2020.

    Ersatzpflanzung der Obstgehölze aus dem Grundstücke Ecke Dorfstraße/Am Schulberg im Ortsteil Langenhessen, Werdau

     

    Neu gestaltete Revitalisierungsfläche in der Richardstraße 1-3 in Werdau

  • Flächennutzungsplan

    Karte Werdau S 6.JPG

    Öffentliche Bekanntmachung

    Erneute Förmliche Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß §3 Abs. 2 BauGB i.V.m. § 4a Abs.3 BauGB zum Flächennutzungsplan der Stadt Werdau Entwurf 06/2022

    Der Stadtrat hat in öffentlicher Sitzung am 21.07.2022 den erneuten Entwurf des Flächennutzungsplans, M 1:5.000, in der Fassung 06/2022 einschließlich Begründung und Umweltbericht, gültig für das Stadtgebiet Werdau mit den Ortsteilen Langenhessen, Leubnitz, Königswalde und Steinpleis, gebilligt und zur öffentlichen Auslegung nach §3 Abs. 2 BauGB i.V.m. § 4a Abs. 3 BauGB bestimmt.

    Der vorliegende Entwurf des Flächennutzungsplans 06/2022 wurde auf der Grundlage der in der Zeit vom 11.01.2021 – 19.02.2021 erfolgten Beteiligung zum Entwurf Stand 10/2020 überarbeitet und in Teilen geändert. Diese notwendigen Änderungen der Planung, machen eine erneute Auslegung und Beteiligung gemäß § 4a Abs. 3 BauGB erforderlich. Da durch die Änderung die sog. „Grundzüge der Planung“ berührt wurden. Die Stadt bestimmt, dass Stellungnahmen nur zu den geänderten oder ergänzten Teilen - und nicht mehr zu dem gesamten Plangebiet - abgegeben werden können.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     



    Folgende Änderungen wurden zum Entwurf 06/2022 gegenüber dem Entwurf 10/2020 in der Planzeichnung vorgenommen:

    1. OT Steinpleis - Reduzierung der Gewerblichen Baufläche bis zur S 293, Darstellung als  „Interkommunales GE/GI Zwickau-Werdau“ entfällt

    2.
     
    OT Langenhessen - Reduzierung der Gewerbefläche Fa. Winkle

    3.
    Werdau
     - Erweiterung der Sondergebietsfläche „Klinik“ nördlich der Pleißental-Klinik

    4.
    Werdau
     - Reduzierung Wohnbaufläche Holzstraße/ Waldweg

    5.
    OT Leubnitz
     - Reduzierung/ Korrektur Darstellung Wohnbaufläche Straße der Freundschaft

    6.
    Werdau
     - Erweiterung Wohnbaufläche Straße der Jugend (ehem. Sportplatz)

    7.
    Werdau - Rücknahme Mischgebietsflächen ehem. Kleingartenanlage Ernst Grube, Südstraße und OT Leubnitz - Rücknahme Mischbaufläche zwischen Auffahrt Westtrasse (Kreisverkehr Wiener Spitze) und Ortsgrenze Fraureuth  

    8.
    OT Langenhessen
    - Nachrichtliche Übernahme Neubautrasse K9374 Änderung der Kreuzung mit der DB-Strecke 6362

    9.
     
    Redaktionelle Anpassung verschiedener Waldflächen im Stadtgebiet


    Nach Einschätzung der Stadt werden die folgenden, wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen nach § 3 Abs. 2 BauGB ebenfalls ausgelegt:

    Umweltbezogene Informationen in den Stellungnahmen zum Flächennutzungsplan der Stadt Werdau

    1. Landesdirektion Sachsen, VE: 28.03.2019; E: 24.02.2021

    Zum VE:
    - Hinweise zum Bauflächenbedarf
    - Hinweis auf Prüfung der Innenentwicklungsflächen
    - Hinweis auf Trennungsgrundsatz
    - Hinweis auf Bauflächen in Überschwemmungsgebieten

    Zum E:
    - Zersiedlung durch „Interkommunales Gewerbegebiet Zwickau-Werdau“
    - Zahlreiche regionalplanerischer Restriktionen im Bereich des geplanten Gewerbegebietes

    Form der Berücksichtigung im Planentwurf
    - Übernahme der Hinweise und teilweise Berücksichtigung der Anregungen in der Planzeichnung und Begründung
    - Erhebliche Flächenrücknahme im Bereich des ehemals geplanten Interkommunalen Gewerbegebietes


    3. Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, E: 17.02.2021

    Zum E:
    - Konflikte zwischen der östlich der S 293 dargestellten gewerblichen Baufläche und dem dort vorhandenen Lehm-Vorkommen Zwickau-Steinpleis, welches mit der höchsten       Sicherungswürdigkeit ausgewiesen ist

    Form der Berücksichtigung im Planentwurf
    - Rücknahme der Flächenausweisung östlich der S 293


    8. Planungsverband Region Chemnitz, VE 18.03.2019; E: 22.03.2021

    Zum VE:
    - Hinweise zu den Zielen und Grundsätzen der Raumordnung
    - Hinweise zur Bedarfsberechnung und zu Flächenreserven sowie zum Prüfauftrag hinsichtlich der angenommenen Nachverdichtungspotenziale
    - Hinweise zu den Rahmen- und Zielsetzungen des Regionalplanes Südwestsachsen sowie des Regionalplanentwurfes Region Chemnitz

    Zum E:
    - Zahlreiche regionalplanerische Restriktionen stehen dem Gewerbegebiet entgegen

    Form der Berücksichtigung im Planentwurf
    - Übernahme der Ziele und Grundsätze in die Begründung
    - Flächenanpassungen
    - Überarbeitung der Bedarfsbegründung


    9. Landratsamt Zwickau, VE: 29.03.2019; E: 16.02.2021
    Untere Wasserbehörde

    Zum VE:
    - Oberflächengewässer/ Hochwasserproblematik und Grundwasserschutz
    - Neu zu versiegelten Flächen und den unmittelbaren Folgen (Abflussverschärfung Regenwasser)
    - Die Flächenversiegelung ist auf das unbedingt erforderliche Maß zu begrenzen.

    Zum E:
    - Hochwasserrisiko durch Flächenversiegelungen
    - Hinweis auf Wasserrahmenrichtlinie
    - Benennung von Entsiegelungsmaßnahmen

    Form der Berücksichtigung im Planentwurf
    - Die Hinweise wurden in die Begründung aufgenommen
    - Erhebliche Flächenreduzierung im Bereich des ehemals geplanten Interkommunalen Gewerbegebietes


    Untere Immissionsschutzbehörde

    Zum VE:
    - Hinweis auf mögliche Konflikte durch Verkehrslärm

    Form der Berücksichtigung im Planentwurf
    - Teilweise Rücknahme von Bauflächen


    Untere Abfall-, Altlasten- und Bodenschutzbehörde

    Zum VE:
    - Bedenken aus bodenschutzfachlicher Sicht
    - die Bedeutung des Bodens als Lebensgrundlage für Mensch, Tier und Pflanzen
    - die Funktion als Wasserspeicher und Schadstofffilter und Kohlenstoffspeicher
    - die Beiträge zum Klima- und Hochwasserschutz des Bodens

    Form der Berücksichtigung im Planentwurf
    - Die Hinweise wurden in die Begründung aufgenommen. Die Planzeichnung wurde geringfügig angepasst.


    Untere Naturschutzbehörde

    Zum VE:
    - überdimensionierte Flächenausweisungen und Flächenzersiedlung
    - Verlust von landwirtschaftlichen Flächen und Naturräumen
    - bedarfsgerechter Flächenplanung
    - Anwendung des Optimierungsgebotes: "Mit Grund und Boden soll schonend und sparsam umgegangen werden, dabei sind Bodenversiegelungen auf das notwendige Maß     zu begrenzen"
    - Verlust von landwirtschaftlichen Flächen und Naturräumen

    Form der Berücksichtigung im Planentwurf
    - Die Hinweise wurden in die Begründung aufgenommen. Die Planzeichnung wurde entsprechend angepasst. 


    Untere Landwirtschaftsbehörde

    Zum VE:
    - Bedenken zu zahlreichen Neuausweisungen von Bauflächen, aufgrund des damit verbunden dauerhaften Flächenentzuges
    - Hinweis auf den Widerspruch zwischen Flächenausweisungen und den Maßnahmen zur Verbesserung der Agrarstruktur

    Form der Berücksichtigung im Planentwurf
    - Hinweis auf dauerhaften Verlust von Grünland und Ackerflächen
    - Die Hinweise wurden in die Begründung aufgenommen. Die Planzeichnung wurde teilweise angepasst.


    SG Kreisentwicklung, Wirtschaftsförderung, Tourismus

    Zum VE:
    - Die geplanten Bauflächen sind zu überdenken und der Bedarf dafür ist für einzelne Standorte ausführlich zu begründen
    - Hinweise, dass mit Grund und Boden sparsam und schonend umzugehen ist.
    - Vor einer Neuausweisung von Bauflächen sind bei der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes der Stadt Werdau insbesondere Nachverdichtungen (Baulücken) den Vorrang einzuräumen, Brachflächenpotentiale zu nutzen und darzustellen
    - Die Inanspruchnahme von landwirtschaftlichen Flächen und Wald ist gesondert zu begründen

    Form der Berücksichtigung im Planentwurf
    - Die Hinweise wurden in die Begründung aufgenommen. Die Planzeichnung wurde geringfügig angepasst.


    Der Entwurf des Flächennutzungsplans, Stand 06/2022 mit Begründung und Umweltbericht, liegt in der Zeit vom 22.08.2022 bis zum 23.09.2022 in der Stadtverwaltung Werdau, Fachbereich 2 Stadtentwicklung und Bau, Fachgruppe Städteplanung/ Bauverwaltung, Gebäude Markt 10, Zimmer 3.08 (2. Obergeschoss) in 08412 Bauamt während der nachfolgend genannten Sprechzeiten zu jedermanns Einsicht öffentlich aus:                  

    Montag:   09:00 - 11:30 Uhr
    Dienstag:09:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 17:30 Uhr
    Mittwoch: 09:00 - 12:00 Uhr
    Donnerstag:09:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 15:30 Uhr
    Freitag:     09:00 - 11:30 Uhr.

    Gleichzeitig werden gemäß § 4a Abs. 4 BauGB die vollständigen Planunterlagen während der Auslegungsfrist über die Internetseite der Stadt Werdau unter https://www.werdau.de/de/wohnen.html unter der Rubrik Flächennutzungsplan und über das zentrale Landesportal Bauleitplanung unter https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/bplan/startseite zugänglich gemacht.

    Während dieser Auslegungsfrist wird der Öffentlichkeit Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben. Stellungnahmen zum Entwurf können schriftlich oder während der Auslegungszeiten mündlich zur Niederschrift in der Stadtverwaltung Werdau vorgebracht werden.

    Stellungnahmen, die nicht rechtzeitig abgegeben worden sind, können bei der Beschlussfassung über den Flächennutzungsplan unberücksichtigt bleiben, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Flächennutzungsplans nicht von Bedeutung ist.

    Eine Vereinigung im Sinne des §4 Abs.3 Satz 1 Nr.2 Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz (UmwRG) ist in einem Rechtsbehelfsverfahren nach §7 Abs.2 UmwRG gemäß §7 Abs.3 Satz 1 UmwRG mit allen Einwendungen ausgeschlossen, die sie im Rahmen der Auslegungsfrist nicht oder nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können. Ein Antrag nach §47 Verwaltungsgerichtsordnung ist unzulässig, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

    Die Nachbargemeinden sowie die planberührten Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange werden nach §2 Abs. 2 BauGB und §4 Abs. 2 BauGB i.V.m. §4a Abs. 2 BauGB gleichzeitig beteiligt.


    Folgende Arten umweltbezogener Informationen sind verfügbar:
    - Umweltbericht in der Fassung vom Juli 2022 mit Beschreibung und Bewertung der Umweltauswirkungen, Bestandsaufnahme, Bewertung der Schutzgüter Mensch,
       biologische Vielfalt, Tiere und Pflanzen, Boden und Fläche, Wasser, Luft und Klima, Landschaft, Kultur- und Sachgüter sowie Maßnahmen zur Vermeidung, Verringerung und     zum Ausgleich nachteiliger Umweltauswirkungen auf diese Schutzgüter.

    Themenblöcke nach SchutzgüternQuelle der UmweltinformationenArt der Umweltinformation
    TiereUmweltbericht

    - Offenlandarten weit verbreitet
    - zahlreiche Gewässer als Lebensraum

    PflanzenUmweltbericht- Eingriff in die Vegetation durch den Bau
    Mensch und Gesundheit

    Umweltbericht


    Stellungnahmen von Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange

    - Lärmimmissionen durch Bahn
    - Verkehrszunahme durch den Bau

    - Lärmimmissionen
    - Hochwasserschutz
    - Radonschutz

    Boden/ FlächenUmweltbericht



    Stellungnahmen von Behörden und sonstigen Behörden öffentlicher Belange

    - Verlust der Bodenfunktion durch Flächenversieglung
    - Erosion

    - Flächenversiegelung 
    - Verlust wertvoller Ackerflächen 
    - Bedeutung von Boden als Lebens-grundlage

    WasserUmweltbericht



    Stellungnahmen von Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange
    - Versickerungsfähigkeit
    - Grundwasserneubildung
    - Niederschlagswasser

    - Flächenversiegelung
    - Hochwasserrisiken
    - Gewässerrandstreifen
    Klima und LuftUmweltbericht- kalt- und Frischluftschneisen 
    - Verkehrszunahme
    - Beeinträchtigung Mikroklima durch
      Versiegelung
    Kultur- und SachgüterUmweltbericht- Verlust ehemaliger gärtnerisch genutzter Flächen 
    - Verlust von Ackerflächen
    LandschaftUmweltbericht- Zerschneidung der Landschaft durch Siedlungsflächenerweiterung
    - Schutzgebiete bleiben unberührt
    Biologische VielfaltUmweltbericht- Habitatverluste
    - Vegetationsverluste
    - Stärkung durch Aufwertung
    WechselwirkungUmweltbericht- zwischen Boden und Wasser

    Hinweis bezüglich der Lageentwicklung während der COVID-19-Pandemie

    In Abhängigkeit von der Lageentwicklung bezüglich des Infektionsgeschehens soll das Planungssicherstellungsgesetz (PlanSiG) - Gesetz zur Sicherstellung ordnungsgemäßer Planungs- und Genehmigungsverfahren während der COVID-19-Pandemie vom 20.05.2020 (BGBl. I S. 1041), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 18.03.2021 (BGBl. I S. 353) zur Anwendung kommen.

    Sollten aufgrund der Lageentwicklung die Unterlagen an den genannten Auslegungsorten nicht einsehbar sein, wird gemäß § 3 PlanSiG auf die oben genannten Internetadressen der Kommunen sowie das Zentrale Landesportal Bauleitplanung des Freistaates Sachsen hingewiesen, wo die Unterlagen während des Auslegungszeitraumes jederzeit einsehbar sind.

    Sollte aufgrund der Lageentwicklung die Entgegennahme von Stellungnahmen zur Niederschrift nicht möglich sein, wird gemäß § 4 PlanSiG darauf hingewiesen, dass Stellungnahmen auch in elektronischer Form unter: Tel.: 03761 594204; E-Mail: 2.00schleicher@werdau.de abgegeben werden können.

                                                    

     

     

    Symbol Beschreibung Größe
    1._planzeichnung_fnp_werdau_e_06_2022.pdf
    3.8 MB
    2._begründung_mit_umweltbericht_fnp_werdau_e_06_2022.pdf
    3 MB
    stellungnahme_1_landesdirektion_sachsen_190328.pdf
    6.9 MB
    stellungnahme_2_landesdirektion_sachsen_210224.pdf
    0.9 MB
    stellungnahme_3_landesamt_für_umwelt,_landwirtschaft,_geologie_210217.pdf
    0.2 MB
    stellungnahme_4_planungsverband_region_chemnitz_190318.pdf
    13 MB
    stellungnahme_5_planungsverband_region_chemnitz_210322.pdf
    7.4 MB
    stellungnahme_6_landratsamt_zwickau_190329.pdf
    10 MB
    stellungnahme_6_anlage_zu_landratsamt_zwickau_190329.pdf
    5.4 MB
    stellungnahme_7_landratsamt_zwickau_210216.pdf
    1.2 MB
    anlage_1_denkmalliste_stadt_werdau.pdf
    0.5 MB
    anlage_2_archäologische_denkmale_werdau.pdf
    3.4 MB
    anlage_3_altlastenverdachtsflächen_vom_10.02.2021.pdf
    0.2 MB
    anlage_4_beiplan_radwegekonzeption_werdau.pdf
    2.3 MB
    anlage_5_biotope_anlageblätter.pdf
    0.6 MB
    anlage_6_biotope_werdau.pdf
    0.2 MB
    anlage_7_wohnbauflächenbedarfsanalyse_prognose_und_planung_stadt_werdau.pdf
    0.7 MB
    anlage_8_Übersicht_b_pläne_satzungen_5_2022.pdf
    0.1 MB

  • „LEADER Förderung“

    EPLR

    Ausbau der Anliegerstraße "Randsiedlung", 1. BA und 2. BA in Werdau OT Steinpleis

    Die Gesamtmaßnahme wird im 3. Quartal 2022 begonnen und soll spätestens im 3. Quartal 2023 abgeschlossen sein.
    Die geplanten Ausbauabschnitte haben eine Länge von 315 m, beginnend am Kontenpunkt zur Straße „An der Brauerei “ und endet am ca.310m entfernten Wendehammer. Davon wird der 1. BA mit einer Länge von 80m über das LEADER Förderprogramm gefördert.

    Folgende Arbeiten sind geplant:

    Die Erneuerung verläuft auf vorh. Strecke. Die Fahrbahn wird beidseitig durch neue Bordanlagen begrenzt.

    Gemäß der RStO 12, Tabelle 2 „Mögliche Belastungsklassen für die typischen Entwurfssituationen nach den RASt“ lässt sich der vorliegende Abschnitt mit der angenommenen Straßenkategorie ES V einer Belastungsklasse Bk 0,3 zuordnen. Aufgrund der Untergrundbeschaffenheit und des beengten Baufeldes erfolgt der Straßenaufbau in vollgebundener Asphaltbauweise. Der Aufbau richtet sich daher nach Tafel 4 der RStO 12.

    Der Neubau der Fahrbahn orientiert sich am Bestand. Es werden Optimierungen an den bestehenden Trassierungsparametern und am Querschnitt vorgenommen.

    Der Deckenbau erfolgt gemäß RStO 12, Tafel 4 für die Belastungsklasse Bk 0,3.

    4 cm Asphaltdeckschicht herstellen

    22 cm Asphalttragschicht herstellen

    10 - 15 cm Frostschutzschicht als Profilausgleich (Ev2 = 45 MN/m²)

    Am Bauende ist der vorhandene PKW-Wendehammer auszubauen, so dass hier Müllfahrzeuge wenden können. Dazu ist in geringem Umfang eine Geländeregulierung erforderlich.

    Mit der Maßnahme wird der momentane unbefriedigende Fahrbahnzustand beseitigt, die Verkehrssicherheit erhöht sowie die Verkehrsinfrastruktur verbessert.

    Die Gesamtkosten für die Stadt Werdau werden mit ca. 331.000 EUR brutto geschätzt.

    Es erfolgt im 1. Bauabschnitt eine Finanzierung mit Zuwendungen entsprechend der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Umsetzung von LEADER-Entwicklungsstrategien (Förderrichtlinie LEADER-RL LEADER/2014) in Höhe von 49.127,54 EUR.

    Lageplan

     

    © René Gentz E-Mail

  • Stadtentwicklung und Stadtumbau - SEKO „Werdau – Östliches Stadtzentrum“

    Städtebauliches Entwicklungskonzept (SEKO) „Werdau – Östliches Stadtzentrum“

    Der Stadtrat hat mit Beschluss Nr. SR-14-507 in seiner Sitzung am 28.02.2019 die 2. Fortschreibung des Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (SEKO) für das Stadtumbaugebiet „Werdau-Östliches Stadtzentrum“ in der Fassung vom Januar 2019 beschlossen.

     

    Symbol Beschreibung Größe
    Text_ Östliches Stadtzentrum_Ausfertigung.pdf
    0.2 MB
    Anlage (Öffentlichkeitsbeteiligung INSEK Werdau 2030).pdf
    20 KB
    Zusammenstellung der Maßnahmen und Kosten.pdf
    85 KB
    1-1 Übersichtslageplan.pdf
    0.8 MB
    1-2 Gebietsumgriff _Blatt 1.pdf
    0.3 MB
    1-2 Gebietsumgriff Teil 2.pdf
    0.3 MB
    1-3 Eigentumsverhältnisse _ Blatt 1.pdf
    0.4 MB
    1-3 Eigentumsverhältnisse_ Blatt 2.pdf
    0.3 MB
    2-2 Maßnahmen Rückbau Aufwertung_ Blatt 1.pdf
    0.8 MB
    2-2 Maßnahmen Rückbau Aufwertung _ Blatt 2.pdf
    0.4 MB
    2-3 Zielplanung.pdf
    0.9 MB

  • Stadtentwicklung und Stadtumbau - SEKO „Werdau – Südliche Innenstadt 2012“

    Städtebauliches Entwicklungskonzept (SEKO) „Werdau –Südliche Innenstadt 2012“

    Der Stadtrat hat mit Beschluss Nr. SR-14-509 in seiner Sitzung am 28.02.2019 die 4. Fortschreibung des Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (SEKO) für das Stadtumbaugebiet „Werdau-Südliche Innenstadt 2012“ in der Fassung vom Januar 2019 beschlossen.

     

    Symbol Beschreibung Größe
    SEKO Südliche Innenstadt 2012 - Textteil - 4. Fortschreibung 01-2019.pdf
    0.2 MB
    Anlage (Öffentlichkeitsbeteiligung INSEK Werdau 2030).pdf
    20 KB
    Zusamenstellung der Maßnahmen und Kosten 1-Aufwertung.pdf
    78 KB
    Zusammenstellung der Maßnahmen und Kosten 2- Rückbau WG.pdf
    38 KB
    1.1 Übersichtsplan.pdf
    1 MB
    1.2 Eigentumsverhältnisse.pdf
    1.2 MB
    2.1 vorläufiger Maßnahmenplan 2018-2028.pdf
    1.1 MB
    2.2 Planung Zielkonzept 2028.pdf
    1.6 MB

  • Straßenrecht

    Öffentlicher Hinweis zur Änderung des Straßengesetzes des Freistaates Sachsen (SächsStrG)

    Der Sächsische Gesetzgeber hat mit Wirkung vom 01.01.2020 das Sächsische Straßengesetz geändert. Hieraus ergeben sich bis zum Ablauf des 31.12.2022 für die Kommunen hinsichtlich der eventuellen Erstanlegung und Aktualisierung der Straßen- und Bestandsverzeichnisse dringende Aufgabenstellungen.

    Die Stadt Werdau ist vom Gesetzgeber dazu verpflichtet, auf die Neufassung des § 54 Abs. 3 Satz 1 und 2 SächsStrG öffentlich hinzuweisen.

    Da gemäß § 54 Abs. 3 Satz 1 SächsStrG (neu) alle Straßen, Wege und Plätze im Sinne von § 53 Abs. 1 Satz 1 SächsStrG, die nicht bis zum Ablauf des 31.12.2022 in ein Bestandsverzeichnis aufgenommen wurden, ihren Status als öffentliche Straße verlieren, ist die Überprüfung der Straßen- und Bestandsverzeichnisse unerlässlich.

    Zusätzlich wurde gemäß § 54 Abs. 3 Satz 2 SächsStrG (neu) geregelt, dass die Eintragung als Straße, Weg oder Platz im Sinne von § 53 Abs. 1 Satz 1 SächsStrG beantragt werden kann, wenn ein berechtigtes Interesse hierzu vorliegt.

    Der Antrag ist schriftlich bei der Stadtverwaltung Werdau, FB 2 Stadtentwicklung und Bau, Markt 10-18, 08412 Werdau bis zum Ablauf des 31. Dezember 2020 einzureichen.

    § 54 Sächsisches Straßengesetz (Nähere Informationen unter  REVOSax)

    § 54
    Bestandsverzeichnisse
    (Übergangsvorschrift zu § 4) 

    (1) Bestandsverzeichnisse sind nach ihrer erstmaligen Anlegung sechs Monate in den Gemeinden zur öffentlichen Einsicht auszulegen. Die Straßenbaubehörden haben den Lauf dieser Frist vorher öffentlich bekanntzugeben. Soweit die Beteiligten bekannt sind, sind sie gegen Zustellungsnachweis zu unterrichten. Die Verwaltungsgerichte entscheiden auch über die bürgerlich-rechtlichen Fragen unter Ausschluss des Rechtsweges vor den ordentlichen Gerichten.

    (2) Wird eine Eintragung nach Absatz 1 im Bestandsverzeichnis unanfechtbar, gilt eine nach § 6 Absatz 3 erforderliche Zustimmung als erteilt und die Widmung als verfügt.

    (3) Sind Straßen, Wege und Plätze im Sinne von § 53 Absatz 1 Satz 1 nicht bis zum Ablauf des 31. Dezember 2022 in ein Bestandsverzeichnis aufgenommen, verlieren sie den Status als öffentliche Straße. Wer ein berechtigtes Interesse an der Eintragung als Straße, Weg oder Platz im Sinne von § 53 Absatz 1 Satz 1 hat, hat dies der Gemeinde schriftlich bis zum Ablauf des 31. Dezember 2020 mitzuteilen. Die Gemeinden haben auf die Sätze 1 und 2 bis zum 30. Juni 2020 öffentlich hinzuweisen. Die Gemeinde soll in den Fällen des Satzes 2 innerhalb eines Jahres eine schriftliche Entscheidung über die Eintragung treffen. Nach Ablauf der Frist nach Satz 1 oder nach Abschluss des Verfahrens nach Satz 4 ist die Eintragung in das Bestandsverzeichnis nur nach erfolgter Widmung gemäß § 6 zulässig.

    (4) Mit Ablauf der Frist nach Absatz 3 Satz 1 wird für alle zu diesem Zeitpunkt in ein Bestandsverzeichnis eingetragenen Straßen, Wege und Plätze vermutet, dass sie nach § 53 Absatz 1 Satz 1 öffentliche Straßen im Sinne dieses Gesetzes geworden sind, soweit die jeweiligen Bestandsverzeichnisse den Straßenverlauf unter Angabe von Straßenklasse, Anfangs- und Endpunkten sowie den Baulastträger erkennen lassen. Satz 1 gilt nicht, sofern über Verwaltungsverfahren nach Absatz 3 Satz 2 und 4 sowie über Rechtsbehelfe noch nicht rechtskräftig entschieden wurde. Soweit die Voraussetzungen nach Satz 1 nicht erfüllt sind, sollen formelle oder materielle Fehler der Bestandsverzeichnisse in einem ergänzenden Verwaltungsverfahren nach diesem Gesetz oder aufgrund dieses Gesetzes unter Beteiligung der Betroffenen nachträglich geheilt werden.

     

     

  • Strukturförderung: EFRE 2014-2020

    Bauvorhaben:             

    Sanierung ehem. Gaswerksgelände, Mühlenstraße 9, Werdau
    Durchführung der Altlastensanierung für die Sanierungszone 2
    Los 001/20 Altlastensanierung

    (Förderrichtlinie Inwertsetzung von belasteten Flächen vom 5. März 2015 (RL IWB/2015 – Gewährung einer Zuwendung aus dem Europäischen Fonds für die regionale Entwicklung – Strukturförderung: EFRE 2014-2020)

               

    Die Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

    Die Stadt Werdau hat auf der Grundlage des vorhandenen Sanierungsplans die geplante Altlastensanierung in der Sanierungszone 2 auf dem ehem. Gaswerksgelände auf dem Grundstück Mühlenstraße 9 in Werdau vom Juli 2020 bis Dezember 2020 ausgeführt.

    Dies umfasste die Beseitigung der Bodenverunreinigung deren Quelle unterhalb des ehem. Maschinenhauses, der Gasreinigung und der Benzolanlage lokalisiert wurde.  Hierzu mussten die noch vorhandenen Keller der Gasreinigung und des Ofenhauses abgebrochen werden.
    Im Anschluss daran erfolgte die Beseitigung der Bodenverunreinigung durch Anlegen einer allseitig geböschten Baugrube. Die Baugrube nahm incl. Böschung und Zufahrtsrampe ca. 1750 m² des Gaswerksgeländes ein. Die Zufahrt zum Baugelände erfolgte über die Nordstraße. Da auf dem vorhandenen Gelände nur eine kleine Fläche für die Bereitstellung von Erdaushub oder Bauschutt zur Verfügung stand, musste der Aushub größtenteils direkt auf LKW verladen und zu einem genehmigten Abfallzwischenlager transportiert werden. Von dort wurde dieser entsprechend den festgestellten Belastungen einer ordnungsgemäßen Verwertung oder Beseitigung zugeführt.

    Während der Baumaßnahme wurden Anlagen für die Wasserhaltung und für die Grundwasseraufbereitung hergestellt und unterhalten.
    Die infolge des Bodenaushubs entstandene Baugrube wurde nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wieder bis zum umgebenden Geländeniveau mit angelieferten Erdstoffen gemäß den Vorgaben aus dem Sanierungsplan verfüllt und mit einer abschließenden Schottertragschicht versehen.

    Mit der Umsetzung der Baumaßnahme wurde auf dem Gelände die Quelle für die Grundwasserverunreinigung fast vollständig beseitigt. Als Nachsorgemaßnahme wird in den Jahren 2021 bis 2025 eine Grundwasserüberwachung auf der Grundlage des Sanierungs- und Qualitätssicherungsplans ausgeführt.

    Das Sanierungsziel wurde gemäß des vom Umweltamt des Landkreises Zwickau bestätigten Sanierungsplan für die Sanierungszone 2 damit erreicht.

    Nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen ist die geplante Nachnutzung des Geländes für das neue Feuerwehrgerätehaus ohne Einschränkung möglich.

    Die Kosten für das gesamte Vorhaben betragen gemäß vorliegender Abrechnung insgesamt 1.836.225,19 EUR. Davon sind 1.836.052,19 EUR förderfähige Kosten und die Stadt Werdau erhält für dieses Vorhaben eine 80%ige Förderung aus dem Förderprogramm der Inwertsetzung von Belasteten Flächen gemäß Förderrichtlinie vom 05.03.2015 (RL IWB/2015) aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung – Strukturförderung: EFRE 2014-2020.

    Dauerhaft anzubringende Tafel auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerks in Werdau.

     

    Gelände des ehemaligen Gaswerks Werdau nach der Sanierung.

     


     

Kontakt

Stadtverwaltung Werdau
Stadtinformation
Markt 10-18
08412 Werdau

Öffnungszeiten:

Montag09:00 - 11:30 Uhr 
Dienstag09:00 - 12:00 Uhr13:00 - 17:30 Uhr
Mittwochgeschlossen 
Donnerstag09:00 - 12:00 Uhr13:00 - 15:30 Uhr
Freitag09:00 - 11:30 Uhr 

 

ACHTUNG, wichtiger Hinweis!

Im November und Dezember 2022 erfolgen umfangreiche Bauarbeiten. Gleichzeitig wird die eingesetzte Fachsoftware ausgetauscht, was wiederum Schulungsbedarf der Bediensteten zur Folge hat. Im Ergebnis führt dies zur vollständigen Schließung des Fachdienstes in den Zeiträumen 21.11. bis 23.11.2022 und 02.12. bis 10.12.2022. Wir bitten um Verständnis.
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Samstagsöffnungen 2023
des Einwohner- und Meldewesen in der Zeit von 9:00 - 11:30 Uhr.

07.01.2023; 04.02.2023; 04.03.2023; 01.04.2023; 06.05.2023; 03.06.2023; 01.07.2023; 05.08.2023; 02.09.2023; 07.10.2023; 04.11.2023; 02.12.2023
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