Planen und Bauen Kopf

Planen und Bauen

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  • Aktuelle Beteiligungen nach BauGB

    Aktuelle Beteiligungen nach BauGB

    Öffentliche Bekanntmachung

    Förmliche Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß §3 Abs. 2 BauGB 
    zum Entwurf des Bebauungsplan Nr. 42 „Abrundung Straße der Freundschaft“ in Werdau OT Leubnitz in der Fassung vom Mai 2021

    Der Stadtrat hat in öffentlicher Sitzung am 27.05.2021 den Entwurf des Bebauungsplan Nr. 42 „Abrundung Straße der Freundschaft“ in Werdau OT Leubnitz in der Fassung vom Mai 2021 einschließlich Begründung und Umweltbericht gebilligt und die öffentliche Auslegung nach §3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) beschlossen.

    Der Entwurf des Bebauungsplanes und die Begründung einschließlich Umweltbericht, in der Fassung vom Mai 2021 liegen in der Zeit

    vom 21.06.2021 bis zum 23.07.2021

    in der Stadtverwaltung Werdau, Fachbereich 2 Stadtentwicklung und Bau, Fachgruppe Städteplanung/ Bauverwaltung, Gebäude Markt 10, Zimmer 3.08 (2. Obergeschoss) in 08412 Werdau während der nachfolgend genannten Dienstzeiten zu jedermanns Einsicht öffentlich aus:

    Montag                       09:00 - 11:30 Uhr

    Dienstag                     09:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 17:30 Uhr

    Mittwoch                     09:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 15:30 Uhr

    Donnerstag                 09:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 15:30 Uhr

    Freitag                        09:00 - 11:30 Uhr.

    Neben dem Entwurf des Bauungsplanes Nr. 42 „Abrundung Straße der Freundschaft“ und der Begründung einschließlich Umweltbericht werden nach § 3 Abs. 2 BauGB die folgenden, wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen aus der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und Behörden ebenfalls öffentlich ausgelegt:

    1. Auswirkungen auf Schutzgut Boden

    • Stellungnahme des Landratsamtes Landkreis Zwickau vom 21.04.2021 Untere Abfall-, Altlasten- und Bodenschutzbehörde, Untere Landwirtschaftsbehörde, Untere Naturschutzbehörde

    Sparsamer Umgang mit Grund und Boden, Überplanung von Freiflächen soll generell vermieden werden, Vorrang Maßnahmen der Innenentwicklung, Verlust wertvoller landwirtschaftlicher Flächen, Reduzierung der Flächenneuinanspruchnahme durch Umwandlung landwirtschaftlicher und naturbelassener Flächen für Siedlung (Nachhaltigkeitsstrategie des Freistaates Sachsen), Hinweise auf Widerspruch zwischen geplanten geringen Versieglungsgrad und Maß der baulichen Nutzung, Außenbereichsfläche, dauerhafter Verlust von landwirtschaftlicher Fläche, Hinweise zur Anpflanzung von heimischen Gehölzen, Erhalt der landschaftsprägenden Baumreihe an westlichen Grundstücksgrenze

    • Stellungnahme der Landesdirektion Sachsen vom 22.04.2021

    Aufgrund der geringen Größe und den bereits vorhandenen Siedlungsansätzen bestehen keine raumordnerischen Bedenken, aber die Erweiterung des Gebietes Leubnitz- Forst sollte mit der vorliegenden Planung abgeschlossen werden

    • Stellungnahme des Planungsverbandes Region Chemnitz vom 15.03.2021

    Standort im Entwurf Regionalplan im Vorranggebiet Landwirtschaft, um das Vorhaben mit den Belangen der Regionalplanung in Einklang zur bringen ist eine nachvollziehbare Begründung für die geplante Wohnbaufläche im Zusammenhang mit der Überarbeitung des aktuellen Flächennutzungsplanentwurfes erforderlich,   

    • Stellungnahme des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie vom 22.04.2021

    Keine Bedenken, nur allgemeine Hinweise zu den Anforderungen zum Radonschutz und zu Geologie und Baugrund, Empfehlung Baugrunduntersuchungen vor Baumaßnahmen

    • Regionalbauernverband Westsachsen e.V. vom 23.04.2021

    Keine Einwände, nur Hinweise: für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen darf keine landwirtschaftliche Fläche in Anspruch genommen werden, geplante Anpflanzung der Hecke am Siedlungsrand darf die Bewirtschaftung der Landwirtschaftsflächen nicht beeinträchtigen  

    Beachtung in der Entwurfsfassung des Bebauungsplanes und Umweltbericht

    Änderung/ Verringerung Maß der baulichen Nutzung – Grundflächenzahl GRZ auf 0,3 und Geschossflächenzahl GFZ auf 0,6, Überarbeitung der Begründung des Wohnbauflächenbedarfes für diese geringfügige Abrundungsfläche von ca. 0,4 ha einschließlich der Prüfung aller aktivierbaren Flächen und Innenentwicklungspotentiale in einem vorgezogenen Arbeitsschritt zur weiteren Überarbeitung des Flächennutzungsplanes, In Begründung wurde aufgenommen, dass die Erweiterung des Siedlungsgebietes mit der Abrundung an der Straße der Freundschaft abgeschlossen wird, Anpassung der Pflanzliste, Erhalt der Baumreihe ist im B-Plan festgesetzt, Festsetzung Pflanzgebote, Hinweise zu Radonschutz wurden in den Festsetzungen aufgenommen, Festsetzung zur Durchführung von orts- und vorhabenkonkreten Baugrunduntersuchungen für die Bauwillige vor Baumaßnahme,   

    2. Auswirkungen auf Schutzgut Wasser

    • Stellungnahme des Landratsamtes Landkreis Zwickau vom 21.04.2021 Untere Wasserbehörde

    Versickerung Niederschlagswasser konnte nicht abschließend beurteilt werden, da kein Versickerungsgutachten vorlag, Hinweis: Für Versickerung von Niederschlagswasser über Versickerungsanlagen in den Untergrund ist eine wasserrechtliche Erlaubnis durch die Untere Wasserbehörde erforderlich

    Beachtung in der Entwurfsfassung des Bebauungsplanes und Umweltbericht

    Baugrundgutachten mit Sickertest wurde durchgeführt, Ergebnisse wurden in B-Plan und Begründung aufgenommen, Festsetzung zur Durchführung von orts- und vorhabenkonkreten Baugrunduntersuchungen mit Versickerungstest für die Bauwillige vor Baumaßnahme bzw. für wasserrechtliches Genehmigungsverfahren

    3. Auswirkungen auf Schutzgut Pflanzen, Tiere, biologische Vielfalt, Schutzgebiete

    • Stellungnahme Grüne Liga Sachsen e.V. vom 26.04.2021

    Erhalt und Pflege des vorhandenen Straßenbegleitgrün und Erweiterung, Abrundung der Grundstücke feldseitig mit einer Hecke heimischer Arten

    Beachtung in der Entwurfsplanung des Bebauungsplanes und Umweltbericht

    Erhalt und Anpflanzung von Bäumen an der Straße der Freundschaft sind festgesetzt, Gebot für Anpflanzung von Sträuchern an feldseitiger Grundstücksgrenze ist aufgenommen, Pflanzliste wurde auf heimische Arten begrenzt,

    Während der Auslegungsfrist wird der Öffentlichkeit Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben. Stellungnahmen zum Vorentwurf können schriftlich oder während der Auslegungszeiten mündlich zur Niederschrift in der Stadtverwaltung Werdau vorgebracht werden.

    Damit der Infektionsschutz gewährleistet werden kann, bitten wir vor einem persönlichen Kontakt um eine vorherige Terminvereinbarung per Telefon oder E-Mail. Kontaktmöglichkeiten sind:

    Stadtverwaltung Werdau:                  Tel.: 03761 594204    E-Mail: 2.00schleicher@werdau.de

    Gleichzeitig werden gemäß § 4a Abs. 4 BauGB die vollständigen Planunterlagen während der Auslegungsfrist über die Internetseite der Stadt Werdau unter https://www.werdau.de/de/wohnen.html unter -  Aktuelle Beteiligungen nach BauGB -                  und über das zentrale Landesportal des Freistaates Sachsen zur Bauleitplanung unter https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/bplan/startseite zugänglich gemacht.

    Stellungnahmen, die nicht rechtzeitig abgegeben worden sind, können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplans nicht von Bedeutung ist.

    Die Nachbargemeinden sowie die planberührten Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange werden nach §2 Abs. 2 BauGB und §4 Abs. 2BauGB i.V.m. §4a Abs. 2 BauGB gleichzeitig beteiligt.

    Hinweis bezüglich der Lageentwicklung während der COVID-19-Pandemie

    In Abhängigkeit von der Lageentwicklung bezüglich des Infektionsgeschehens soll das Planungssicherstellungsgesetz (PlanSiG) - Gesetz zur Sicherstellung ordnungsgemäßer Planungs- und Genehmigungsverfahren während der COVID-19-Pandemie vom 20.05.2020 (BGBl. I S. 1041) zur Anwendung kommen.

    Sollten aufgrund der Lageentwicklung die Unterlagen an den genannten Auslegungsorten nicht einsehbar sein, wird gemäß § 3 PlanSiG auf die oben genannten Internetadressen der Kommunen sowie das Zentrale Landesportal Bauleitplanung des Freistaates Sachsen hingewiesen, wo die Unterlagen während des Auslegungszeitraumes jederzeit einsehbar sind.

    Sollte aufgrund der Lageentwicklung die Entgegennahme von Stellungnahmen zur Niederschrift nicht möglich sein, wird gemäß § 4 PlanSiG darauf hingewiesen, dass Stellungnahmen auch in elektronischer Form an oben genannte E-Mail-Adressen abgegeben werden können.

    Werdau, den 28.05.2021

    Sören Kristensen

    Oberbürgermeister

     

     

     

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    1. Planzeichnung.pdf
    0.2 MB
    2. Teil B Textliche Festsetzungen.pdf
    0.2 MB
    3. Begründung.pdf
    0.3 MB
    4. Anlage 1- Auszug FNP_ Wohnbauflächennachfrage bis 2035.pdf
    0.7 MB
    5. Anlage 2 - Brachflächenpotenzial.pdf
    0.3 MB
    6. Anlage 3- Zusammenfassung Baugrundgutachten,Sickertest.pdf
    2.9 MB
    7. Umweltbericht .pdf
    0.8 MB
    8. Liste wesentlicher, bereits vorliegender, umweltbezogener Stellungnahmen.pdf
    88 KB
    9. Umweltbezogene Stellungnahme _LDS.pdf
    0.3 MB
    10. Umweltbezogene Stellungnahme_ Landkreis Zwickau.pdf
    2.5 MB
    11. Umweltbezogene Stellungnahme_PV Region Chemnitz.pdf
    0.6 MB
    12. Umwelltbezogene Stellungnahme_LfULG.pdf
    1.1 MB
    13. Umweltbezogene Stellungnahme_Regionalbauernverband.pdf
    0.3 MB
    14. Umweltbezogene Stellungnahme_Grüne Liga.pdf
    82 KB

  • Bauen

    Bauen

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  • Bauleitplanungen und Satzungen

    Erhaltungs- und Gestaltungssatzung für die Stadtgutsiedlung Werdau

    Am 23.03.2000 hat der Stadtrat, die von der Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Verein Siedlergemeinschaft Stadtgutsiedlung Werdau e. V. erarbeitete Erhaltungs- sowie Gestaltungssatzung für die Stadtgutsiedlung Werdau beschlossen. Die Satzungen wurden  am 05.07.2000 im Amtsblatt der Stadt Werdau bekannt gemacht und sind damit am 06.07.2000 in Kraft getreten.

    Die Erhaltungssatzung soll der Erhaltung der städtebaulichen Eigenart des Gebietes auf Grund seiner städtebaulichen Gestalt entsprechend § 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Baugesetzbuch und der entstandenen zusammenhängenden Bereiche mit unverwechselbaren städtebaulichen und architektonischen Ausprägungen dienen.

    Daher unterliegen im Geltungsbereich der Satzung die Errichtung, der Rückbau, die Änderung, d. h. Erweiterungs-, Verkleinerungs- oder Umbaumaßnahmen, die das Äußere des Gebäudes mehr als wesentlich verändern oder soweit sie auf das Innere beschränkt bleiben zu einer Veränderung von Grundflächen- oder Geschossflächenzahl führen, sowie die Nutzungsänderung baulicher Anlagen der Genehmigung der Stadt Werdau.

    Die Gestaltungssatzung hingegen verfolgt das Ziel, den traditionellen Baubestand zu wahren und bestehende Ausgestaltungen wieder aufzudecken sowie Neubauten harmonisch in das Siedlungsbild zu integrieren.

    Daher hat die Stadt Werdau mit dieser Satzung eine örtliche Bauvorschrift über die äußere Gestaltung baulicher Anlagen, Garagen, sonstiger Nebenanlagen sowie Werbeanlagen und die Gestaltung von Einfriedungen, Vorgärten und unbebauten Flächen bebauter Grundstücke im Sinne der Sächsischen Bauordnung geschaffen.

    Diese Satzung gilt für die Errichtung, Änderung, Instandsetzung sowie den Abbruch genehmigungspflichtiger, anzeigepflichtiger und genehmigungsfreier v. g. Anlagen und Einrichtungen.

    Möchten sich Bürger in Bezug auf den Geltungsbereich und die Festsetzungen der Satzungen näher informieren, erhalten sie dahingehend bei der Siedlergemeinschaft oder der Stadtverwaltung Werdau, Fachbereich Stadtentwicklung und Bau Auskunft.

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    Erhaltungssatzung.pdf
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    Gestaltungssatzung.pdf
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  • EFRE - Integrierte Brachflächenentwicklung

    LOGO - EU EFRE.jpg

    Stadt Werdau informiert zum Bauvorhaben Richardstraße 1-3

    Bauvorhaben: Abbruch und Revitalisierung Industriebrache ehem. Tuchfabrik und anschließende Gestaltung des Geländes zur naturnahen öffentlichen Grün- und Erholungsfläche, Richardstraße 1-3, Werdau

    Teilobjekt 1: Abbruch der baulichen Anlagen, Entsiegelung der Flächen, Beräumung und Entsorgung

    Teilobjekt 2: Gestaltung einer Teilfläche zur Grün- und Erholungsfläche  

    Integrierte Brachflächenentwicklung (EFRE 2014-2020)

    Die Stadt Werdau realisiert auf der Grundlage der vorhandenen Ausführungsplanung den Abbruch und die Revitalisierung der Industriebrache auf dem Gelände der ehem. Tuchfabrik, Richardstraße 1-3, Werdau. Es ist geplant die Maßnahme ab Juni 2020 bis Dezember 2020 auszuführen.

    Die Realisierung erfolgt in 3 Abschnitten.

    Im 1. Bauabschnitt erfolgt der geordnete Rückbau der vorhandenen Bausubstanz einschließlich aller vorhandenen Gruben, Schächte, Leitungen usw.

    der gesamten Industriebrache. Im Vorfeld diese Maßnahme wurde das gesamte Gelände Freigeräumt und der vorhandenen Baum- und Strauchbewuchs beseitigt.

    Im 2. Bauabschnitt, nach Abschluss dieser Abbrucharbeiten wird die Ufermauer entlang der Pleiße zurückgebaut. Da im Zuge der Nachnutzung die Freifläche als naturnahe Erholungs- und Erlebnisfläche dienen soll, müssen nach dem Abbruch große Mengen an Erdmassen ausgebaut und entsorgt werden. Durch diese Geländeregulierung kann die Pleiße diese Fläche im Falle eines Hochwassers teilweise als Überflutungsbereich nutzen. Dazu wird das freigewordene Gelände modelliert. Das Gewässer ist zugänglich und soll als „Stadtstrand“ oder „Erlebnisraum Gewässer“ naturnah und erlebbar gestaltet werden.

    Unter Beachtung der Kriterien für den Hochwasserschutz soll im 3. Bauabschnitt die naturnahe Gestaltung durch Ansaat von verschiedenen Blühmischungen sowie Bepflanzung der entstehenden Ebenen mit Gehölzen erfolgen. Zur Nutzbarmachung werden von dem bestehenden Fußweg in der Richardstraße Wegestrukturen auf die Fläche geführt.

    Außerdem wird im Rahmen der Nachnutzung die Richardstraße halbseitig wieder instandgesetzt. Dazu gehört die Wiederherstellung eines 2m breiten Gehweges sowie das Anlegen von 15 Längsstellflächen. 

    Die Kosten für das gesamte Vorhaben betragen gemäß der vorliegenden Förderbescheide 1.540.077,15 EUR. Davon erhält die Stadt Werdau 1.232.061,72 EUR aus dem Förderprogramm der Integrierte Brachflächenentwicklung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung - EFRE 2014-2020.

  • Flächennutzungsplan

    Flächennutzungsplan Stadt Werdau.jpg

    Öffentliche Bekanntmachung

    Förmliche Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß  §3 Abs. 2  BauGB zur Gesamtfortschreibung des Flächennutzungsplans Stadt Werdau Entwurf 10/2020

    Der Stadtrat hat in öffentlicher Sitzung am 29.10.2020 den Entwurf zur Gesamtfortschreibung des Flächennutzungsplans, M 1:5.000, in der Fassung 10/2020 einschließlich Begründung und Umweltbericht, gültig für das Stadtgebiet Werdau mit den Ortsteilen Langenhessen, Leubnitz, Königswalde und Steinpleis, gebilligt und zur öffentlichen Auslegung nach §3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) bestimmt.

    Der vorliegende Entwurf der Gesamtfortschreibung des Flächennutzungsplans 10/2020 wurde auf der Grundlage der in der Zeit vom 25.02.2019 – 29.03.2019 erfolgten frühzeitigen Beteiligung zum Vorentwurf Stand 12/2018 überarbeitet und in Teilen geändert.

    Folgende Änderungen wurden zum Entwurf 10/2020 gegenüber dem Vorentwurf 12/2018 in der Planzeichnung vorgenommen:

    1. OT Steinpleis – Geringfügige Reduzierung der Gewerblichen Bauflächen „Interkommunales GE/GI Zwickau-Werdau“
    2. OT Langenhessen - Es bleibt die Darstellung als Gewerbefläche Dorfstraße/östlich Dorfstraße abseits aufgrund der im Rahmen eines Bundesimmissionsschutzverfahren genehmigten Bestandsnutzung GE Langenhessen
    3. OT Langenhessen - Darstellung der Erweiterungsfläche für Fa. Winkle als Gewerbefläche
    4. OT Langenhessen - Reduzierung der Fläche GE Langenhessen/ Ortsgrenzte Neukirchen
    5. OT Langenhessen - Darstellung SO Freizeit und Erholung Koberbachtalsperre bleibt und zusätzliche Darstellung Parkflächen für touristische Entwicklung des Gebietes an Kleinbernsdorfer Straße, östlich der Staumauer
    6. OT Königswalde - Darstellung gesamtes Gebiet an Hartmannsdorfer Str. als Wohnbaufläche
    7. OT Steinpleis – Rücknahme der Darstellung Wohnbaufläche und gemischte Baufläche Schillerstraße
    8. Kernstadt – Darstellung der Wohnbaufläche südlich der Holzstraße bleibt, Bebauungszusammenhang herstellen
    9. Kernstadt - Reduzierung der Wohnbaufläche Heimland (nur straßenbegleitend) und Brachflächen ehem. Brauerei (ehem. bebauter Bereich), Grünzug bleibt erhalten
    10. OT Langenhessen – Rücknahme der Darstellung der Wohnbaufläche im Bereich Hainstraße und Darstellung als landwirtschaftliche Nutzfläche mit Bestandsschutz
    11. OT Steinpleis – Rücknahme der Darstellung der Wohnbaufläche Vorhäuser und Ausweisung als landwirtschaftliche Nutzfläche mit Bestandsschutz
    12. Kernstadt - Rücknahme der Wohnbaufläche Steinpöhlstraße nördlich des Heizhauses der Stadtwerke
    13. OT Leubnitz - Reduzierung der geplanten Wohnbaufläche Wettiner Straße nach Nr. 73 bis zum SO Erholung, Freizeit, Freibad.
    14. Kernstadt - Straße „An den Teichen“ (südliche Seite) – Bestandbebauung und Erweiterung der vorhanden Wohnbaufläche.
    15. Kernstadt - Reduzierung der Wohnbauflächen / gemischte Bauflächen an der Brüderstraße und Wohnbaufläche an der Straße der Jugend
    16. OT Leubnitz -Änderung der Darstellung der Brache Friedrich-Engels-Straße in Leubnitz von gewerblicher Baufläche zu gemischter Baufläche.
    17. Kernstadt - Geplante Wohnbaufläche nördlich der Straße zur Friedenssiedlung entfällt
    18. OT Leubnitz – geringfügige Erweiterung Bebauungsplangebiet (Straße der Freundschaft bis Abzweig Am Birkenwald)

     

    Nach Einschätzung der Stadt werden die folgenden, wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen nach § 3 Abs. 2 BauGB ebenfalls ausgelegt:

    Umweltrelevante Informationen in den Stellungnahmen zur Gesamtfortschreibung des FNP der Stadt Werdau

    1. Landesdirektion Sachsen, VE: 28.03.2019

    Zum VE:

    • Beurteilung aus Sicht der Raumordnung noch nicht abschließend möglich
    • Hinweise zum Bauflächenbedarf
    • Hinweis auf Prüfung der Innenentwicklungsflächen
    • Hinweis auf Trennungsgrundsatz
    • Hinweis auf Bauflächen in Überschwemmungsgebieten

    Form der Berücksichtigung im Planentwurf

    Übernahme der Hinweise und teilweise Berücksichtigung der Anregungen in der Planzeichnung und Begründung

    Die Flächenausweisungen bleiben größtenteils unverändert.

    8. Planungsverband Region Chemnitz, VE 18.03.2019

    Zum VE:

    • Hinweise und erhebliche Bedenken zur den im VE 12/2018 geplanten Bauflächenausweisungen
    • Hinweise zu den Zielen und Grundsätzen der Raumordnung
    • Hinweise zur Bedarfsberechnung und zu Flächenreserven sowie zum Prüfauftrag hinsichtlich der angenommenen Nachverdichtungspotenziale
    • Hinweise zu den Rahmen- und Zielsetzungen des Regionalplanes Südwestsachsen sowie des Regionalplanentwurfes Region Chemnitz

    Form der Berücksichtigung im Planentwurf

    Übernahme der Ziele und Grundsätze in die Begründung

    Flächenanpassungen

    Überarbeitung der Bedarfsbegründung

    9. Landratsamt Zwickau, VE: 29.03.2019

    Untere Wasserbehörde

    Zum VE:

    • Oberflächengewässer/ Hochwasserproblematik und Grundwasserschutz
    • Neu zu versiegelten Flächen und den unmittelbaren Folgen (Abflussverschärfung Regenwasser)
    • Die Flächenversiegelung ist auf das unbedingt erforderliche Maß zu begrenzen.

    Form der Berücksichtigung im Planentwurf

    Die Hinweise wurden in die Begründung aufgenommen

    Flächenreduzierung

    Untere Immissionsschutzbehörde

    Zum VE:

    • Hinweis auf mögliche Konflikte durch Verkehrslärm

    Form der Berücksichtigung im Planentwurf

    Teilweise Rücknahme von Bauflächen

    Untere Abfall-, Altlasten- und Bodenschutzbehörde

    Zum VE:

    • Bedenken aus bodenschutzfachlicher Sicht
    • die Bedeutung des Bodens als Lebensgrundlage für Mensch, Tier und Pflanzen
    • die Funktion als Wasserspeicher und Schadstofffilter und Kohlenstoffspeicher
    • die Beiträge zum Klima- und Hochwasserschutz des Bodens

    Form der Berücksichtigung im Planentwurf

    Die Hinweise wurden in die Begründung aufgenommen. Die Planzeichnung wurde geringfügig angepasst.

    Untere Naturschutzbehörde

    Zum VE:

    • überdimensionierte Flächenausweisungen und Flächenzersiedlung
    • Verlust von landwirtschaftlichen Flächen und Naturräumen
    • bedarfsgerechter Flächenplanung
    • Anwendung des Optimierungsgebotes: "Mit Grund und Boden soll schonend und sparsam umgegangen werden, dabei sind Bodenversiegelungen auf das notwendige Maß zu begrenzen"
    • Verlust von landwirtschaftlichen Flächen und Naturräumen
      bedarfsgerechter Flächenplanung

    Form der Berücksichtigung im Planentwurf

    Die Hinweise wurden in die Begründung aufgenommen. Die Planzeichnung wurde geringfügig angepasst.

    Untere Landwirtschaftsbehörde

    Zum VE:

    • Bedenken zu zahlreichen Neuausweisungen von Bauflächen, aufgrund des damit verbunden dauerhaften Flächenentzuges
    • Hinweis auf den Widerspruch zwischen Flächenausweisungen und den Maßnahmen zur Verbesserung der Agrarstruktur
    • Hinweis auf dauerhaften Verlust von Grünland und Ackerflächen

    Form der Berücksichtigung im Planentwurf

    Die Hinweise wurden in die Begründung aufgenommen. Die Planzeichnung wurde teilweise angepasst.

    Untere Forstbehörde

    Zum E:

    • Hinweise zur Beachtung von Waldflächen im Bereich Straße zur Friedenssiedlung

    Form der Berücksichtigung im Planentwurf

    Die Baufläche wurde zurückgenommen. Die Planzeichnung entsprechend angepasst.

    SG Kreisentwicklung, Wirtschaftsförderung, Tourismus

    Zum VE:

    • Die geplanten Bauflächen sind zu überdenken und der Bedarf dafür ist für einzelne Standorte ausführlich zu begründen
    • Hinweise, dass mit Grund und Boden sparsam und schonend umzugehen ist.
    • Vor einer Neuausweisung von Bauflächen sind bei der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes der Stadt Werdau insbesondere Nachverdichtungen (Baulücken) der Vorrang einzuräumen, Brachflächenpotentiale zu nutzen und darzustellen
    • Die Inanspruchnahme von landwirtschaftlichen Flächen und Wald ist gesondert zu begründen

    Form der Berücksichtigung im Planentwurf

    Die Hinweise wurden in die Begründung aufgenommen. Die Planzeichnung wurde geringfügig angepasst.

    40. Regionalbauernverband Westsachsen e.V. VE: 27.03.2019         

    Zum VE:

    • Hinweise zu Nutzungskonflikten, Abstandsflächen, Bestandsgarantien
    • Hinweise auf Innenentwicklungspotentiale
    • Hinweis auf Abstimmungen mit Eigentümern  

    Form der Berücksichtigung im Planentwurf       

    Die Hinweise wurden in die Begründung aufgenommen.

    47. Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.V. VE: 28.03.2019     

    Zum VE:

    • Hinweise zur Bewirtschaftung der Flächen und Grünlandumbruch
    • Hinweis auf die planerische Gestaltung der nahräumlichen Funktionsmischung
    • Hinweis auf die Ausweisung von Dorfgebietsteilen im Flächennutzungsplan

    Form der Berücksichtigung im Planentwurf

    Die Hinweise wurden in die Begründung aufgenommen

    48. Agrarhof Gospersgrün eG VE: 25.03.2019

    Zum VE:

    • Bedenken zu der Umsetzung des "Interkommunales Gewerbegebiet Zwickau-Werdau", entsteht ein erheblicher Flächenverlust
    • Die Wohnbebauung im Bereich des Flurstückes 64 im Ortsteil Steinpleis (Standort 3 östlich der Schillerstraße in Steinpleis) bedeutet für uns einen Flächenentzug auf einem unserer qualitativ besten Standorte (Lössauflage). Das gilt auch für das an gleichem Standort ausgewiesene Gemischtgebiet an der Bahnlinie

    Form der Berücksichtigung im Planentwurf

    Die Wohnbaufläche und die gemischte Baufläche in Steinpleis wurden zurückgenommen.

    Der Entwurf der Gesamtfortschreibung des Flächennutzungsplans, Stand 10/2020 mit Begründung und Umweltbericht, liegt in der Zeit

    vom 11.01.2021 bis zum 19.02.2021

    in der Stadtverwaltung Werdau, Fachbereich 2 Stadtentwicklung und Bau, Fachgruppe Städteplanung/ Bauverwaltung, Gebäude Markt 10, Zimmer 3.08 (2. Obergeschoss) in 08412 Bauamt während der nachfolgend genannten Sprechzeiten zu jedermanns Einsicht öffentlich aus:

    Montag                        09:00 - 11:30 Uhr

    Dienstag                      09:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 17:30 Uhr

    Mittwoch                     09:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 15:30 Uhr

    Donnerstag                  09:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 15:30 Uhr

    Freitag                         09:00 - 11:30 Uhr.

    Damit der Infektionsschutz gewährleistet werden kann, ist vor einem persönlichen Kontakt eine Terminvereinbarung per Telefon oder E-Mail erforderlich. Kontaktmöglichkeiten sind:

    Stadtverwaltung Werdau:        Tel.: 03761 594204        E-Mail: 2.00schleicher@werdau.de

    Gleichzeitig werden gemäß § 4a Abs. 4 BauGB die vollständigen Planunterlagen während der Auslegungsfrist über die Internetseite der Stadt Werdau unter https://www.werdau.de/de/wohnen.html und über das zentrale Landesportal Bauleitplanung unter https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/bplan/startseite zugänglich gemacht.

    Während dieser Auslegungsfrist wird der Öffentlichkeit Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben. Stellungnahmen zum Vorentwurf können schriftlich oder während der Auslegungszeiten mündlich zur Niederschrift in der Stadtverwaltung Werdau vorgebracht werden.

    Stellungnahmen, die nicht rechtzeitig abgegeben worden sind, können bei der Beschlussfassung über den Flächennutzungsplan unberücksichtigt bleiben, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Flächennutzungsplans nicht von Bedeutung ist.

    Eine Vereinigung im Sinne des §4 Abs.3 Satz 1 Nr.2 Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz (UmwRG) ist in einem Rechtsbehelfsverfahren nach §7 Abs.2 UmwRG gemäß §7 Abs.3 Satz 1 UmwRG mit allen Einwendungen ausgeschlossen, die sie im Rahmen der Auslegungsfrist nicht oder nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können. Ein Antrag nach §47 Verwaltungsgerichtsordnung ist unzulässig, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

    Die Nachbargemeinden sowie die planberührten Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange werden nach §2 Abs. 2 BauGB und §4 Abs. 2 BauGB i.V.m. §4a Abs. 2 BauGB gleichzeitig beteiligt.

    Folgende Arten umweltbezogener Informationen sind verfügbar:

    • Umweltbericht in der Fassung vom Oktober 2020 mit Beschreibung und Bewertung der Umweltauswirkungen, Bestandsaufnahme, Bewertung der Schutzgüter Mensch, biologische Vielfalt, Tiere und Pflanzen, Boden und Fläche, Wasser, Luft und Klima, Landschaft, Kultur- und Sachgüter sowie Maßnahmen zur Vermeidung, Verringerung und zum Ausgleich nachteiliger Umweltauswirkungen auf diese Schutzgüter.

    Themenblöcke nach Schutzgütern / Quelle der Umweltinformation

    - Art der Umweltinformation

    Tiere / Umweltbericht

    - Offenlandarten weit verbreitet

    - zahlreiche Gewässer als Lebensraum

    Pflanzen / Umweltbericht

    - Eingriff in Vegetation durch Bau

    Mensch und Gesundheit / Umweltbericht

    - Lärmimmissionen durch Bahn

    - Verkehrszunahme durch Bau

    Stellungnahmen von Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange

    - Lärmimmissionen

    - Hochwasserschutz

    - Radonschutz

    Boden/ Fläche / Umweltbericht

    - Verlust der Bodenfunktion durch Flächenversiegelung

    - Erosion

    Stellungnahmen von Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange

    - Flächenversiegelung

    - Verlust wertvoller Ackerflächen

    - Bedeutung von Boden als Lebensgrundlage

    Wasser / Umweltbericht

    - Versickerungsfähigkeit

    - Grundwasserneubildung

    - Niederschlagswasser

    Stellungnahmen von Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange

    - Flächenversiegelung

    - Hochwasserrisiken

    - Gewässerrandstreifen

    Klima und Luft / Umweltbericht

    - Kalt- und Frischluftschneisen

    - Verkehrszunahme

    - Beeinträchtigung Mikroklima durch Versiegelungen

    Kultur- und Sachgüter / Umweltbericht

    - Verlust ehem. Gärtnerisch genutzter Flächen

    - Verlust von Ackerflächen

    Landschaft / Umweltbericht

    - Zerschneidung der Landschaft durch Siedlungsflächenerweiterung

    - Schutzgebiete bleiben unberührt

    Biologische Vielfalt / Umweltbericht

    - Habitatverluste

    - Vegetationsverlust

    - Stärkung durch Aufwertung

    Wechselwirkungen / Umweltbericht

    - zwischen Boden und Wasser

    Hinweis bezüglich der Lageentwicklung während der COVID-19-Pandemie

    In Abhängigkeit von der Lageentwicklung bezüglich des Infektionsgeschehens soll das Planungssicherstellungsgesetz (PlanSiG) - Gesetz zur Sicherstellung ordnungsgemäßer Planungs- und Genehmigungsverfahren während der COVID-19-Pandemie vom 20.05.2020 (BGBl. I S. 1041) zur Anwendung kommen.

    Sollten aufgrund der Lageentwicklung die Unterlagen an den genannten Auslegungsorten nicht einsehbar sein, wird gemäß § 3 PlanSiG auf die oben genannten Internetadressen der Kommunen sowie das Zentrale Landesportal Bauleitplanung des Freistaates Sachsen hingewiesen, wo die Unterlagen während des Auslegungszeitraumes jederzeit einsehbar sind.

    Sollte aufgrund der Lageentwicklung die Entgegennahme von Stellungnahmen zur Niederschrift nicht möglich sein, wird gemäß § 4 PlanSiG darauf hingewiesen, dass Stellungnahmen auch in elektronischer Form an oben genannte E-Mail-Adressen abgegeben werden können.

    Werdau, den 26.11.2020

    ………………….

    Kristensen

    Oberbürgermeister                                                                                           Siegel

     

     

    Symbol Beschreibung Größe
    1. Planzeichnung Entwurf FNP-Fassung 10-2020.pdf
    3.9 MB
    2. Begründung einschließlich Umweltbericht_Werdau_E_10_2020_201020.pdf
    9.2 MB
    Anlage 1_Denkmalliste Stadt Werdau.pdf
    0.5 MB
    Anlage 2_Archäologische Denkmale Werdau.pdf
    3.4 MB
    Anlage 3_Altlastenverdachtsflächen FNP Werdau.pdf
    0.2 MB
    Anlage 4_Beiplan Radwegekonzeption Werdau.pdf
    2.3 MB
    Anlage 5_Kleingartenentwicklungskonzept Werdau -KGK_- Textteil.pdf
    1.8 MB
    zu A5_KGK_Anlage 1 - Übersicht.pdf
    6.6 MB
    zu A5_KGK_Anlage 2 - Steckbriefe Beobachtungsgeb..pdf
    7.7 MB
    zu A5_KGK_Anlage 2 - Steckbriefe Prüfgeb..pdf
    14 MB
    Anlage 6_Biotope_Anlageblätter.pdf
    0.6 MB
    Anlage 6_Biotope_Werdau.pdf
    0.2 MB
    Anlage 7_Wohnbauflächenbedarfsanalyse_Prognose_und_Planung_Stadt_Werdau.pdf
    0.7 MB
    Anlage 8_RA Übersicht B-Pläne Satzungen 3-2020_Stadt Werdau.pdf
    0.2 MB
    Anlage 9_HWRMP_Koenigswalder_Bach.pdf
    4.4 MB
    Anlage 10_Bauleitplanung INSEK Werdau 2030.pdf
    1.5 MB
    Stellungnahme1_ Landesdirektion Sachsen_19-03-28.pdf
    6.9 MB
    Stellungnahme2_Reg. Planungsverband_19-03-18.pdf
    13 MB
    Stellungnahme3_Anlage_Landratsamt Zw._19-03-29.pdf
    5.4 MB
    Stellungnahme3_Landratsamt Zw._190329.pdf
    10 MB
    Stellungnahme4_ Regionaler Bauernverband_190327.pdf
    61 KB
    Stellungnahme5_LV-Sächs.Heimatschutz_19-03-28.pdf
    1.7 MB
    Stellungnahme6 _AGRARHof_19-03-25.pdf
    0.9 MB

  • Hochwasserkarten

    Hier finden Sie die Hochwassergefahrenkarten und Hochwasserrisikokarten für den Bereich der Pleiße I. Ordnung in Werdau. Diese Karten wurden in den Jahren 2018 bis 2020 durch die Landestalsperrenverwaltung Sachsen aufgestellt und im März 2021 der Stadtverwaltung Werdau zur Verfügung gestellt.

    Im Einzelnen können Sie hier einen Fachvortrag, welcher durch die Landestalsperrenverwaltung erstellt und seitens der Stadtverwaltung angepasst wurde einsehen, sowie die Hochwassergefahrenkarten und –risikokarten für ein sogenanntes HQ 100 - Hochwasserereignis mit Wiederkehrintervalle von 100 Jahren (ein Ereignis, dass im langjährigen Mittel 2-mal in 200 Jahren eintritt).

    Die in den Hochwassergefahrenkarten als gefährdet verzeichneten Flächen dienen der Information und als fachliche Handlungsgrundlage für Behörden sowie private Eigentümer und Nutzer. Die Hochwassergefahrenkarten unterstützen die Planung von Maßnahmen innerhalb und außerhalb der festgesetzten Überschwemmungsgebiete. Eine flurstücksgenaue Darstellung von über- schwemmten Gebieten und Intensitäten wird mit den Hochwassergefahrenkarten nicht erreicht.

    Die Hochwasserrisikokarten stellen die negativen Auswirkungen eines Hochwassers der jeweiligen Eintrittswahrscheinlichkeit dar. Dafür werden die Anzahl der gefährdeten Einwohner, die Flächennutzung sowie potenziell wassergefährdende Anlagen in den jeweilig überfluteten Gebieten dargestellt. Zusätzlich werden Einzelobjekte mit besonderer Bedeutung im Hochwasserfall (z. B. Schulen, Krankenhäuser), Einzelobjekte des Katastrophenschutzes und Schutzgebiete aufgezeigt.

     

    Die Karten dienen zur Ihrer Information.

    Für weitergehende Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter des Fachbereiches Stadtentwicklung und Bau gern zur Verfügung.

     

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    3_hwgk_hq100_werdau_1.pdf
    1.1 MB
    3_hwgk_hq100_werdau_2.pdf
    1.1 MB
    3_hwgk_hq100_werdau_3.pdf
    1.3 MB
    3_hwgk_hq100_werdau_4.pdf
    1.3 MB
    3_hwgk_hq100_werdau_5.pdf
    1.2 MB
    2021_06_24_pleiße_hw_karten_vortrag_sr.pdf
    4.2 MB
    7_hwrk_hq100_werdau_1.pdf
    1 MB
    7_hwrk_hq100_werdau_2.pdf
    1 MB
    7_hwrk_hq100_werdau_3.pdf
    1.2 MB
    7_hwrk_hq100_werdau_5.pdf
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    7_hwrk_hq100_werdau_4.pdf
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    © Anja Kurze

  • Stadtentwicklung und Stadtumbau - SEKO „Werdau – Östliches Stadtzentrum“

    Städtebauliches Entwicklungskonzept (SEKO) „Werdau – Östliches Stadtzentrum“

    Der Stadtrat hat mit Beschluss Nr. SR-14-507 in seiner Sitzung am 28.02.2019 die 2. Fortschreibung des Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (SEKO) für das Stadtumbaugebiet „Werdau-Östliches Stadtzentrum“ in der Fassung vom Januar 2019 beschlossen.

     

    Symbol Beschreibung Größe
    Text_ Östliches Stadtzentrum_Ausfertigung.pdf
    0.2 MB
    Anlage (Öffentlichkeitsbeteiligung INSEK Werdau 2030).pdf
    20 KB
    Zusammenstellung der Maßnahmen und Kosten.pdf
    85 KB
    1-1 Übersichtslageplan.pdf
    0.8 MB
    1-2 Gebietsumgriff _Blatt 1.pdf
    0.3 MB
    1-2 Gebietsumgriff Teil 2.pdf
    0.3 MB
    1-3 Eigentumsverhältnisse _ Blatt 1.pdf
    0.4 MB
    1-3 Eigentumsverhältnisse_ Blatt 2.pdf
    0.3 MB
    2-2 Maßnahmen Rückbau Aufwertung_ Blatt 1.pdf
    0.8 MB
    2-2 Maßnahmen Rückbau Aufwertung _ Blatt 2.pdf
    0.4 MB
    2-3 Zielplanung.pdf
    0.9 MB

  • Stadtentwicklung und Stadtumbau - SEKO „Werdau – Südliche Innenstadt 2012“

    Städtebauliches Entwicklungskonzept (SEKO) „Werdau –Südliche Innenstadt 2012“

    Der Stadtrat hat mit Beschluss Nr. SR-14-509 in seiner Sitzung am 28.02.2019 die 4. Fortschreibung des Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (SEKO) für das Stadtumbaugebiet „Werdau-Südliche Innenstadt 2012“ in der Fassung vom Januar 2019 beschlossen.

     

    Symbol Beschreibung Größe
    SEKO Südliche Innenstadt 2012 - Textteil - 4. Fortschreibung 01-2019.pdf
    0.2 MB
    Anlage (Öffentlichkeitsbeteiligung INSEK Werdau 2030).pdf
    20 KB
    Zusamenstellung der Maßnahmen und Kosten 1-Aufwertung.pdf
    78 KB
    Zusammenstellung der Maßnahmen und Kosten 2- Rückbau WG.pdf
    38 KB
    1.1 Übersichtsplan.pdf
    1 MB
    1.2 Eigentumsverhältnisse.pdf
    1.2 MB
    2.1 vorläufiger Maßnahmenplan 2018-2028.pdf
    1.1 MB
    2.2 Planung Zielkonzept 2028.pdf
    1.6 MB

  • Straßenrecht

    Öffentlicher Hinweis zur Änderung des Straßengesetzes des Freistaates Sachsen (SächsStrG)

    Der Sächsische Gesetzgeber hat mit Wirkung vom 01.01.2020 das Sächsische Straßengesetz geändert. Hieraus ergeben sich bis zum Ablauf des 31.12.2022 für die Kommunen hinsichtlich der eventuellen Erstanlegung und Aktualisierung der Straßen- und Bestandsverzeichnisse dringende Aufgabenstellungen.

    Die Stadt Werdau ist vom Gesetzgeber dazu verpflichtet, auf die Neufassung des § 54 Abs. 3 Satz 1 und 2 SächsStrG öffentlich hinzuweisen.

    Da gemäß § 54 Abs. 3 Satz 1 SächsStrG (neu) alle Straßen, Wege und Plätze im Sinne von § 53 Abs. 1 Satz 1 SächsStrG, die nicht bis zum Ablauf des 31.12.2022 in ein Bestandsverzeichnis aufgenommen wurden, ihren Status als öffentliche Straße verlieren, ist die Überprüfung der Straßen- und Bestandsverzeichnisse unerlässlich.

    Zusätzlich wurde gemäß § 54 Abs. 3 Satz 2 SächsStrG (neu) geregelt, dass die Eintragung als Straße, Weg oder Platz im Sinne von § 53 Abs. 1 Satz 1 SächsStrG beantragt werden kann, wenn ein berechtigtes Interesse hierzu vorliegt.

    Der Antrag ist schriftlich bei der Stadtverwaltung Werdau, FB 2 Stadtentwicklung und Bau, Markt 10-18, 08412 Werdau bis zum Ablauf des 31. Dezember 2020 einzureichen.

    § 54 Sächsisches Straßengesetz (Nähere Informationen unter  REVOSax)

    § 54
    Bestandsverzeichnisse
    (Übergangsvorschrift zu § 4) 

    (1) Bestandsverzeichnisse sind nach ihrer erstmaligen Anlegung sechs Monate in den Gemeinden zur öffentlichen Einsicht auszulegen. Die Straßenbaubehörden haben den Lauf dieser Frist vorher öffentlich bekanntzugeben. Soweit die Beteiligten bekannt sind, sind sie gegen Zustellungsnachweis zu unterrichten. Die Verwaltungsgerichte entscheiden auch über die bürgerlich-rechtlichen Fragen unter Ausschluss des Rechtsweges vor den ordentlichen Gerichten.

    (2) Wird eine Eintragung nach Absatz 1 im Bestandsverzeichnis unanfechtbar, gilt eine nach § 6 Absatz 3 erforderliche Zustimmung als erteilt und die Widmung als verfügt.

    (3) Sind Straßen, Wege und Plätze im Sinne von § 53 Absatz 1 Satz 1 nicht bis zum Ablauf des 31. Dezember 2022 in ein Bestandsverzeichnis aufgenommen, verlieren sie den Status als öffentliche Straße. Wer ein berechtigtes Interesse an der Eintragung als Straße, Weg oder Platz im Sinne von § 53 Absatz 1 Satz 1 hat, hat dies der Gemeinde schriftlich bis zum Ablauf des 31. Dezember 2020 mitzuteilen. Die Gemeinden haben auf die Sätze 1 und 2 bis zum 30. Juni 2020 öffentlich hinzuweisen. Die Gemeinde soll in den Fällen des Satzes 2 innerhalb eines Jahres eine schriftliche Entscheidung über die Eintragung treffen. Nach Ablauf der Frist nach Satz 1 oder nach Abschluss des Verfahrens nach Satz 4 ist die Eintragung in das Bestandsverzeichnis nur nach erfolgter Widmung gemäß § 6 zulässig.

    (4) Mit Ablauf der Frist nach Absatz 3 Satz 1 wird für alle zu diesem Zeitpunkt in ein Bestandsverzeichnis eingetragenen Straßen, Wege und Plätze vermutet, dass sie nach § 53 Absatz 1 Satz 1 öffentliche Straßen im Sinne dieses Gesetzes geworden sind, soweit die jeweiligen Bestandsverzeichnisse den Straßenverlauf unter Angabe von Straßenklasse, Anfangs- und Endpunkten sowie den Baulastträger erkennen lassen. Satz 1 gilt nicht, sofern über Verwaltungsverfahren nach Absatz 3 Satz 2 und 4 sowie über Rechtsbehelfe noch nicht rechtskräftig entschieden wurde. Soweit die Voraussetzungen nach Satz 1 nicht erfüllt sind, sollen formelle oder materielle Fehler der Bestandsverzeichnisse in einem ergänzenden Verwaltungsverfahren nach diesem Gesetz oder aufgrund dieses Gesetzes unter Beteiligung der Betroffenen nachträglich geheilt werden.

     

     

  • Strukturförderung: EFRE 2014-2020

    LOGO - EU EFRE und FREISTAAT SACHSEN.jpg

    Bauvorhaben:

    • Sanierung ehem. Gaswerksgelände, Mühlenstraße 9, Werdau
    • Durchführung der Altlastensanierung für die Sanierungszone 2, Los 001/20 Altlastensanierung

    (Förderrichtlinie Inwertsetzung von belasteten Flächen vom 5. März 2015 (RL IWB/2015 – Gewährung einer Zuwendung aus dem Europäischen Fonds für die regionale Entwicklung  – Strukturförderung: EFRE 2014-2020)

    Die Stadt Werdau wird auf der Grundlage des vorhandenen Sanierungsplans die geplante Altlastensanierung in der Sanierungszone 2 auf dem ehem. Gaswerksgelände ab der 30. Kalenderwoche 2020. Es ist geplant, das gesamte Vorhaben bis Ende 2020 auszuführen.

    Dies umfasst die Beseitigung der Bodenverunreinigung deren Quelle unterhalb des ehem. Maschinenhauses, der Gasreinigung und der Benzolanlage lokalisiert wurde. Hierzu müssen die noch vorhandenen Keller der Gasreinigung und des Ofenhauses abgebrochen werden.

    Im Anschluss daran erfolgt die Beseitigung der Bodenverunreinigung durch Anlegen einer allseitig geböschten Baugrube. Die Baugrube nimmt incl. Böschung und Zufahrtsrampe ca. 1750 m² des Gaswerksgeländes ein. Die Zufahrt zum Baugelände erfolgt über die Nordstraße. Da auf dem vorhandenen Gelände nur eine kleine Fläche für die Bereitstellung von Erdaushub oder Bauschutt zur Verfügung steht, muss der Aushub größtenteils direkt auf LKW verladen und zu einem genehmigten Abfallzwischenlager transportiert werden. Von dort wird dieser entsprechend den festgestellten Belastungen einer ordnungsgemäßen Verwertung oder Beseitigung zugeführt.

    Es ist damit zu rechnen, dass in der gesättigten Bodenzone ein Abbau von organischen Schadstoffen unter Bildung von Methan stattfindet, welcher zu Geruchsbelästigungen der umliegenden Bebauung führen kann.

    Während der Baumaßnahme werden Anlagen für die Wasserhaltung und für die Grundwasseraufbereitung hergestellt und unterhalten.

    Die infolge des Bodenaushubs entstandene Baugrube wird nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wieder bis zum umgebenden Geländeniveau mit angelieferten Erdstoffen verfüllt und mit einer abschließenden Schottertragschicht versehen.

    Mit der Umsetzung der Baumaßnahme wird die Quelle für die Grundwasserverunreinigung fast vollständig beseitigt.

    Nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen ist die geplante Nachnutzung des Geländes für das neue Feuerwehrgerätehaus ohne Einschränkung möglich.

    Die Kosten für das gesamte Vorhaben betragen gemäß vorliegendem Förderbescheid 1.536.181,88 EUR. Davon erhält die Stadt Werdau 1.228.945,50 EUR aus dem Förderprogramm der Inwertsetzung von Belasteten Flächen gemäß Förderrichtlinie vom 05.03.2015 (RL IWB/2015) aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung – Strukturförderung: EFRE 2014-2020.

Kontakt

Stadtverwaltung Werdau
Stadtinformation
Markt 10-18
08412 Werdau

Wir sind wieder persönlich für Sie da!

Die Stadtverwaltung mit allen Ämtern ist ab sofort (02.06.2021) wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie geöffnet. Vorherige Terminabsprachen sind nicht mehr nötig. Beim Betreten des Rathauses sind die allgemein gültigen Hygiene- und Abstandsregelungen (Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutz / 1,5 m Abstand ) einzuhalten. Die Vorlage eines Tests ist nicht erforderlich.

Ein wichtiger Hinweis mit Bitte um Beachtung:

Wir bitten Sie um Verständnis, dass noch einige Zeit wegen der sehr hohen Nachfrage u.a. im Einwohnermeldeamt an manchen Tagen mit langen Wartezeiten zu rechnen ist. Bitte erledigen Sie zunächst nur die dringenden Anliegen.

Öffnungszeiten:

Montag09:00 - 11:30 Uhr 
Dienstag09:00 - 12:00 Uhr13:00 - 17:30 Uhr
Mittwochgeschlossen 
Donnerstag09:00 - 12:00 Uhr13:00 - 15:30 Uhr
Freitag09:00 - 11:30 Uhr 

 

Fachdienst Einwohner- und Meldewesen:

Zusätzlich ist in der Regel an jedem ersten Samstag des Monats 09:00 - 11:30 Uhr geöffnet. Die genauen Termine finden Sie auch im Terminkalender.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!