„Bitte haltet der Kober die Treue…“

Dramatischer Appell des Oberbürgermeisters nach Entscheidung zur Schließung des Strandbads

„Bitte haltet der Kober die Treue…“
Koberbachtalsperre aktuelle Situation

„Wir haben leider keine andere Wahl. Zwei Jahre mit coronabedingten Einschränkungen haben bereits sehr weh getan und jetzt müssen wir 2022 vollständig auf den Badebetrieb verzichten“ beschreibt Oberbürgermeister Sören Kristensen die Situation.

Es fehlt schlicht und einfach das Wasser im beliebten Ausflugszentrum der Region. Die Talsperre ist nach einer durchgeführten Reparatur von Absperranlagen durch die Landestalsperrenverwaltung zu einem reichlichen Drittel gefüllt und die gegenwärtige Trockenheit lässt vermuten, dass erst im September wieder der „Normalzustand“ eintreten wird.
Uferflächen, welche eigentlich unter Wasser stehen, dürfen nach Anweisung der Landestalsperrenverwaltung nicht betreten werden, damit wird ein Badebetrieb auf kleinerer Fläche unmöglich und auch andere touristische Angebote wie der Bootsverleih oder das Angeln im Pachtgewässer des Anglerverbands sind nicht möglich. Wassersportvereine sitzen ebenso auf dem Trocknen wie der beliebte Campingplatz, deren Nutzer ebenfalls keine Möglichkeit zum Baden haben werden.

„Wir haben lange überlegt, und uns mit allen Beteiligten abgestimmt – letztlich war aber jetzt diese Entscheidung zu treffen. Wir müssen Personal vorhalten und Verträge schließen, Wartungs- und andere Arbeiten zur Saisonvorbereitung beauftragen und vieles mehr. So hart wie sich das anhört, es geht schlicht und einfach um Schadensbegrenzung, wenn das Strandbad geschlossen bleibt“ erklärt der Oberbürgermeister.

Dennoch lohnt sich der Besuch des Tourismusgebiets auch in diesem Jahr. Die neu errichtete Adventure-Minigolfanlage, Biergarten, Autokino und auch der Campingplatz sind geöffnet, Ausflüge zu Fuß oder mit dem Rad in die nähere Umgebung, zum Beispiel in den Werdauer Wald oder zum Deutschen Landwirtschaftsmuseum Blankenhain sind selbstverständlich möglich. 

„Die Kober ist und bleibt ein wunderschönes Ausflugsziel und wir sind felsenfest davon überzeugt, dass dieses Gebiet Zukunft hat“, so Oberbürgermeister Kristensen und ergänzt, dass die, für 2022 vorgesehenen Investitionen z.B. im Eingangsbereich des Bads planmäßig erfolgen. „Aber ohne Unterstützung wird es nicht gehen. Bitte besucht die Kober, nutzt die Angebote, helft Gastronomen, Kinobetreiber und unterstützt die Vereine in dieser schwierigen Zeit“ appelliert der Oberbürgermeister an die Bevölkerung der Region und erklärt weiter, alle Möglichkeiten bei Landkreis, Freistaat oder Bund zu prüfen, um zusätzliche Mittel beispielsweise für Marketing oder für Events zu erhalten, um Besucher zurückzugewinnen, die in diesem Jahr fehlen werden.

© René Gentz E-Mail

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